goldneN Zeiten,
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I^on iZNsrL rnali, missris suacurrLro stisac,,ist vielleicht die zarteste Sentenz, die je eine mensch-liche Lippe sprach; mit den innigsten Banden ziehetsie schwache an stacke, hülflose an hüifreiche Men-schen, und macht beyde durch einander glücklich.
6. Es ist ein Naturgesetz im Gange des mensch-lichen Schicksals, daß, wie früher oder spa-ter jeder Fehler in seinen Folgen sicht-bar werden muß, alle Unregelmäßigkei-ten unsres Charakters durch Anstößeuns fühlbar werden: denn auf Ordnung undHarmonie ist die Welt gebauct. Gcgenseits ist auchkein edles Bestreben, das sich nicht durch sich undin seinen Folgen lohne; vor Allem lohnenWohlwollen, Grdßmuth, Liebe. Daßman noch so Manche wilde Zweifel gegen die Vorse-hung in Ansehung der Moralischen Welt heget, kommtdaher, weil man diese selten recht aufdecken und basinnere Leben der Menschen enträthseln Mag, DurchSclbstbiogkaphieen kommt es an den Tag; und owie wird durch sie die Vorsehung gerechtfertigt! Einselbstgeschriebener Brief Tibers von den QuaalcN sei-nes GcmüthS auf seiner wollustreichen Insel sagthierüber mehr, als eine lange Deklamation sagenkönnte. — Schritt für Schritt wird in unsctm Le-ben der stille Gang der Adrastca merkbar. Da istkeine Schuld, die sich nicht strafe, kein Gutes, dassich nicht lohne. Wir sind uns sogar bewußt, was
^ Selbst bekannt mit dem Unglück, lernt' ich Un-glücklichen deystehn. Virgil.
Herders W. Lit. ».Kunst. XII. C r, ücl-i«,