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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Früchte aus den sogenannt-

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Maas der Adrastea

ln Denkwürdigkeiten seiner selbst.

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r. Niemand erröthe beschämt oder ^zitternd, daß er von und über sich selbstscbreibe; als ein Vernunftwesen ist es Rechen-schaft über sich, sich selbst schuldig. Wozuer von der Natur bestimmt sey? was er geworden?weßhalb nicht mehr? was ihn daran verhindert?wer ihm dazu geholfen? Fragen, deren sich keinerüberheben sollte. Jede Pflanze, jeder Baum hatte,wenn es Vernunft besäße, das Recht also zu fra-gen; in seinem Namen thuts der Naturforscher,der Haushalter. Naturforscher und Haushalter überuns selbst sind Wir, mit angebohrnen, unveräußer-lichen Naturrcchten.

2. Sogleich treten uns bey diesen Fragen eineMenge Gegenstände vor, die unsre Aufmerksamkeitfedern. Wir gaben und versagten uns unsre Fä-higkeiten und Neigungen nicht selbst; wir riefenuns nicht an die Stelle, wo wir von Kindheit aufunsre Bildung oder Mißbildung erhielten. Wasuns hier förderte oder aufhielt, wirkt aufs ganze Le-ben; die Hindernisse, die uns in den Weg traten,sammt dem Schaden, der uns daher erwuchs, sindunersetzbar; sie dauren fort, drücken vielleicht auchandre und mißbilden Sie. Daß sie abgethan wer-den, dazu sind wir ihnen also unsre Bey hülfeschuldig. Wenn mit Nennung der Namen,mit treuer Bezeichnung der Lage der Sache undUmstände, sich hundert anklagende Stimmen allmäh-