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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Lobpreisung durch andre ans Licht trat, glorreich an-zuschauen, eckel zu lesen. Die Deutschen Gelehrtenendlich — sie in ihrem mühseligen Kreise vertratenhierin fast noch einzig den Ruhm der Nation. Sielobten und befehdeten einander auch im Grabe; durchbeydes ward das wahre Verdienst von den Händender Zeit gesichtet und erprobet. — Aber auch unterihnen, wie wenige sind, die von sich selbst zu schrei-ben wagten! und die meisten derselben erzählten einwie trauriges, mühvollcs Leben!

Denkwürdigkeiten sein selbst müssen,zu welchem Stande man auch gehöre, rein mensch-lich geschrieben seyn; nur dann interessircn sie denMenschen. Uns Deutschen zumal bey unsrem Cha-rakter, uniern Sitten, unsrer Verfassung und Le-bensweise ist diese Gemüthlichkeit unentbehr-lich , ja vielleicht unableglich. Der galante Scherzmit sich selbst und der Welt, geschweige mit der Po-litik, ist uns selten gegeben. MenschlicheDenkwürdigkeiten aber, wem waren sie un-tersagt? ja von wem würden sie, seiner eignen Bil-dung wegen, nicht gefedert?