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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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28 Früchte aus den söge nannt-

Dienstcl'fer, von der Bürde, die sie zu tragen, vonden Kämpfen, die sie zu bestehen, von de" Ungna-de, der sie zu entweichen hatten trauriges Leben!Der vielvcrdiente Moser in seinem patrioti-schcn Archiv hat uns mehrere dergleichen 6sstrc»Ooloris dargestellt, die die Brust zusammendrücken,statt daß sie sie erweitern und erheben sollten, ja diezuletzt den Seufzer zurücklassen, uncsi'io sono ***. *)Mit wie freyecem Blick sehen Franzosen, Englän-der, Jtalianer, Schweden auch unter Monarchienumher! urtheilen und scheuen sich nicht beurtheilt zu»vcrden; das Gefühl, daß sie einem Vaterlande, daßsie sich selbst zugehörcn und von der Anwendung ih-res Lebens sich und der Welt Rechenschaft schuldig sind,gab ihnen Mut!) zum Urtheile. Wenn dagegen in ei-nen Deutschen von Stande zizwcilen das Gefühl, daßEc ein merkwürdiges Ding sey, fuhr, wie abentheuer-lich spreißte er sich meistens in seinem vornehm-nie-drigen Wahne! In Ahnen lebte er, die er auf-stellt, in langst verblichnen Schattenbildern; und er-röthet nicht, sich selbst dem Publikum als einenThoren darzustellen, da es einen weisen verständigenMann erwartete, der mit Rücksicht auf Andre, aufdie ganze gebildete Welt, anständig-bescheiden vonsich rede. Im siebenzebnten bis zur Hälfte des acht-zehnten Jahrhunderts waren die sogenannten Le-bensläufe hinter den Leichenpredigten und Epice-dien das steife Maas deutscher Denkwürdigkeiten;nachher verloren sich auch diese, da dann hie undda eine freche Selbstlobpreisung oder eine erkaufte

*) Auch ich bin ein ***,