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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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sich selbst? durch einen ernsten Zurück - undDurchgang seines eignen, wie verlebten Lebens!

Wenn Einer Nation, so Ware der unsrigen zu-zurufcn:Schreibt Denkwürdigkeiten, ihr stille,fleißige, zu bescheidne, zu furchtsame Germanen!Ihr stehet hierin andern Nationen weit nach. Dieseerhoben ihre Helden, ihre Entdecker, ihre ausge-zeichnete Männer und Frauen auf Schwanen - oderAdlcrfittigen in die Wolken; ihr lasset sie matt undvergessen im Staube." Unsre alte Biographien sindnicht gesammlet; die Französischen, Englischen sindes. Der prächtigen Ausgabe Th »ans sollte unserSleidan cntgegengestellt werden; das Unternehmenkam nicht zu Stande. Eine LioZrajMa 6ernia-niaa, wie die Britten eine Lrittannicsrn haben,ist, soviel seit Leibnitz davon gesprochen ward,ein unerfüllter Wunsch geblieben; an selbstgeschriebe-nen Lcbensbegebenheiten sind wir Deutsche sehr dürf-tig. Selten schrieben unsre Helden: denn viele konn-ten nicht schreiben; die Kultur, die schon zu den Zei-ten Franz 1., Heinrichs IV., der Elisabeth, Frank-reich und England zum sprechenden National-ruhm belebte, war Deutschland in seinen obern rei-chen Standen fast fremde. Unsre Domherren schrie-ben nicht; unser Adel spielte und jagte. TreufleißigeGeschaftsmanncr dagegen ermatteten und erlagen un-ter dem Joch ihrer vielvcrtheilten Geschäfte und un-ter dem noch schwereren blepernen Joch des Deut-schen Pedantismus. Sprachen sie von sich selbst,so wars von ihrer Treue, ihrer Religiosität, ihrem