2 Ü Früchte aus den sogenannt-vielmehr und inniger der überlegende Verstand, diepraktische Personcnsachen und Weltkcnntniß.
Ja, wer wollte dem Herzen seinen Antheil anihnen versagen? Liebend oder hassend lesen wir sie,indem wir immer doch ferne Zeiten, verlebte Perso-nen mit den Unser» vergleichen. AuS einer ver-schwundenen Welt erscheinen sie uns, um uns zumbessern Genuß und Gebrauch der gegenwärtigen,unsres Standes und Lebens zu erwecken, zu starken.Mancher Jüngling ist durch das Lesen der Denkwür-digkeiten Eines Mannes von großer Na-tur selbst zu einem nicht gemeinen Mann worden.Manchen Niedergedrückten, Trostlosen hat eine ein-zige Stelle solcher Lebensbegebenheiten, Ein Ent-schluß, oft nur Ein Wort in ihnen wie ein himmli-scher Genius aufgerichtet. Wenn aus irgend einerGattung von Schriften Gleichmuts), das nilaämirari *) und das noch schwerere nunyuarn äe-szosrars **) zu lernen ist, so wäre cs aus dieser;die Meisten derselben sind ein fortgehender Commen-tar der Oden undfKricfc des Horaz über die einzi-ge praktische 5bbens Weisheit warnend oderlehrend. Ja wenn ein Mensch noch einiger Auf-richtigkeit und Wahrheit fähig, wenn der Eitelstevon hundert Lügen, deren er sich selbst überredet,der Trägste von gewohnten Hinlässigkeiten, die ihnins Verderben stürzen, noch zu retten, zu heilen ist;wodurch wären sie es, als durch Memoics über
Nichts zu sehr bewundern.Nie zu verzweifeln.