i8 Früchte aus den sogenannt?
laufen; wiederum Andre jede Kleinigkeit, die zurSache nichts thut, verfolgen; Einige aus gar zugroßer Nachsicht gegen ihren eignen Witz Vieles kühnerdichten; Andre zwar nicht das Gepräge ihres, Gei-stes, desto mehr aber ihrer Affekten den Begebenhei-ten eindrücken und zufügen; ihrer Parthey wohl ein-gedenk , über die Dinge selbst aber untreue Zeugen.Manche, die sich in der Politik gar wohl gefallen,bringen allenthalben Staatsklugheit an, und da siezu dieser Ostentation Auswege suchen, unterbrechensie gar zu leichtsinnig den Faden der Erzählung;Andre schalten lange Reden und Predigten, wohlauch lange Aktenstücke ein, mit wenigem Urtheil; sodaß offenbar, unter allen menschlichen Schriften, nichtsseltner ist, als eine eigentliche gesetzmäßige, voll-kommne Geschichte.
2.
Denkwürdigkeiten (Nemcnres).
Je ärmer an Geschichte (im hohen Sinne desWorts) der Anbruch des vergangenen Jahrhundertswar, desto reicher war cs in Frankreich und England,zumal im ersten Lande, an sogenannten Denkwür-digkeiten (Menaoiras). Was ist in ihnen fürunsre Zeit brauchbar? worin sind sie auch für unsMuster?
, -NSSM'. - ./KE'