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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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golduen Zeiten.

B a c o

von der Geschichte*).

Unter menschlichen Schriften ragt cm Würdeund Ansehn die bürgerliche Geschichte hoch hervor.Ihrer Treue nämlich sind die Vcyspiele der Vorfuh-ren, der Wechsel der Dinge die Grundfesten bürger-licher Klugheit, der Menschen Name und Gerüchtcmvertrauet. Zu ihrer Würde tritt ihre Schwierig-keit , die eben so groß ist. Denn den Geist in dasVergangene zurückziehen und ihn gleichsam alt ma-chen, die Bewegungen der Zeiten, die Charaktere derPersonen, der Rathschlage Gefahren, der Handlun-gen (als waren sie Gewässer) verborgene Leitungen;das Innere äußerer Vorwände, die Geheimnisse derRegierung mit Fleiß zu erforschen, sie treu und fceyzu erzählen, hell endlich vor Augen zu stellen, dazugehört große Mühe und ein großes Unheil, insonder-heit da alles Alte ungewiß, das Neuere mit Gefahrumwunden ist. Daher dann auch dieser Geschichteviel Fehler umherstehn, indem Einige statt Ihrerdürftige, gemeine, sogar unanständige Erzählungenvortragen, Andre Parkicularberichte und Geschwätzdarüber eilfertig in ungleichem Gewebe zufammen-flicken, Andre die Titel der Begebenheiten nur durch-

*) Oe augmentis scientiarnin O. II. Osp. 5-Herders W. Lit. u. Kunst. XII. B