14 Früchte aus den sogenannt-
Da füllte des entzückten Phöbus michDes schönen Jünglings Paan; und das ChorDer Musen mit Gesang und Flötcnton,
Psalterion und Leyer stimmten ein;
Kalliope mit aufgeschlagnem BuchEntert? und Erato, Terpsichore,Thalia: nur die Muse der GeschichteSaß schweigend da Mit weggewandtem Blick.
Ich nahete mich ihr, und Geist zu GeistVerstand sie mich, antwortete mir sanft:
„Du wunderst, Fremdling, dich, daß ich im EhorDer lauten Schwestern schweig'? Ich horche zuUnd merk' auf unsres hohen Führers Anklang,
Und lern' an Jeder lebendem Gesang.
Kalliope stellt meinem Ohr vor Augen,
Was einst geschah. Umfang und Ziel und Zweck,Das Maas der Gegenwart und LeidenschaftLern' ich aus ihrer und der Schwestern Weife;Doch steht auch schweigend dort Melpomene,Die ihren Fels hinansteigt; siehe dortUrania mit ihrem Stabe, mitErhobnem Finger Polyhymnia,
Sie lehren mich die höh're HarmonieDer Weltbegebenheiten. Horch!"
Ich hörte —
Welch einen andern als der Leyer Klang,
Als Flöt' und Either und Psalterion!
„O Klio," sprach ich —
„Nenne mich nicht Klio,
Die Preisende: denn meine Tuba gabIch langst der Fama, die, die Wangen voll