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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeilen. »3

Launoy, Mabillon und so viel andre Samm-ler in Frankreich und den britannischen Inseln sinddurch ihre Mühe oder durch ihre Kritik sehr schätz-bar. Die Akademie der Aufschriften lieferte trefflicheDiskussionen über die alte und mittlere Geschichte,insonderheit Frankreichs; aus Furcht der Unsicherheitin den nächsten Gegenden besuchte die historischeMuse entlegnere Reviere.Wie werden Sie es ma-chen, fragke der Herzog von Bourgogne den AbtChoisy, um zu sagen, daß Karl VI. narrisch war?''Monseigneur, antwortete dieser, ich werde sagen:ec war narrisch." So als Ludwig XIV. den Ge-schichtschreiber Mezerai fragte:warum er Ludwig XI.zum Tyrannen gemacht habe?" antwortete dieser de-müthig: Lias, xonrguoi l'ötoit-11 ? Damit hattedas Gespräch ein Ende; beym Zrsnä ^.Icanärsselbst wäre es damit nicht beendet gewesen.

Geschichte und Dichtkunst.

Ein Muscngesprach in der vatikanischen Rotonda.

Im schönen Musentempel, wo ich einstAnschauend in Bege,strunz mich verlohr,Jungfräuliche Gestalten, sprach ich, lebtet

Wo lebtet ihr? Der reinen Menschheit Bilder,Woher nahm Euch der hohe Genius?"