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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Von Athem, Lob verkündet. Meine MutterWar Mncne *); ihre liebste Schwester hießMelete **); und Aide ***) war die jüngste,Ihr aller Mutter war Mnemosyne ****).

Die Schwestern, die Aidens Abkunft sind,

(So sagt der Götterspruch!) sie werden einstIm Ansehn sinken: denn MnemosyneMit ihren Töchtern, Mnene, meine Mutter,Melete und Aide, die dcey höchstenUnd Hehresten der Musen, kehren einstDem bessern Menschlichen Geschlecht zurück.

Und sie erwarten meine nähern Schwestern,

Die Schweigenden; hier Polyhymnia,

Die mir der alten Gotteslehre Weisheit;

Urania, die mir der Welten Bau,

Der Zeiten Ordnung; dort Melpomene,

Die Heldcnseelen mir als Heldin zeigt.

Wir hoffen auffdie Kommenden; und ich(Dies ist mein Amt-!) blick' in die Gegenwart,

Und horch' aus dem Vergangenen die Zukunft.Denkwürdiges nur schreib' ich; Spiel und Tand,Thaliens Masken gehen mir vorüber.

Sey, Fremdling, unser Freund, und lern' auch du

Der Weltbegebenheiten Melodie

Erst hören, dann verstehn und lieben!"

*) Bleibendes Andenken.

**) Ueberlegendes Nachdenken.

Die Sängerin»

****) Gedachtniß, Erinnerung.