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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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sein Geschäft aufgegeben hatte, um sich irgendwo im Metzgerlanbeein schönes Haus zu bauen.

Das ist ein Mädchen für Dich," sprach der falsche Freund,Du weißst, alle Fleischer find reich und denken nicht eher an'SBauen, als bis ihre Säcke das Geld nicht mehr fassen können.Das macht, weil sie immer nur zusammenscharren und nichts auS-geben. Denke nur, wie hoch das Rindfleisch in den letzten Jahrenstand und dann leben diese Leute vom Geruch der Ochsenviertel.Ich sage Dir, Tom, das ist Dein Mädchen. Nur dem Alten einBischen den Bart gestrichen und eine halbe Million kann Dir,wenn Du Deine Zeit abwartest, nicht entgehen."

Tom sprang mit gleichen Füßen in die Schlinge. Er schmei-chelte dem Alten, erhielt Zutritt in der Familie, eroberte im Nu alleHerzen, erklärte sich nach kaum vierzehn Tagen, wurde angenommmenund hielt Hochzeit, ehe ein Monat verging. Zehn Tage darauf bliebendie Subsidien vom schwiegerväterlichen Hause aus das Geld war ge-schmolzen, der Herr Papa hatte seine Zahlungen eingestellt. Es scheint,der würdige Schlächter hatte bei einem der Schwindelgeschäfte, in welchedas halbe Land verwickelt war, gleichfalls die Hand im Spiele gehabt.

Meister Tom steckte in einer garstigen Klemme. Er hatte eineFleischerstochter geehlicht und dieß war hinreichend, ihm jede Thüreauf Broadway und in der Bondstreet zu verschließen. Anstalt aufden Schultern seiner Frau in gute Gesellschaft emporzusteigen, saher sich durch sie an den Schößen darausgezogen. Und für All dießnicht einen rothen Heller Vermögen! Ihre leeren Taschen hieltenseinen leeren Taschen das Gleichgewicht; die Zukunft bot eine trost-lose Aussicht. Tom berielh sich mit einem Nechtsgelehrten übereine Scheidungsklage auf den Grund betrüglicher Vorspiege-lungen;" ja, er war sogar dazu bereit, diesen Punkt zu beschwören.Aber es war nichts zu machen; die Heirath genügte allen gesetz-lichen Erfordernissen und Tom wanderte nach Teras.