Druckschrift 
17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
175
Einzelbild herunterladen
 

175

tragen. Sieben und zwanzig mit hundert und dreißig multiplicirt"

hier zog Tom seinen Bleistift hervor und fing au zu rechnen

gibt gerade dreitausend einhundert und fünfzig, also noch etwasmehr als der ganze Betrag der Interessen. Dreitausend fünfhun-dert Dollars gewähren aber, wenn man Steuern, Lasten, Einbußenund dergleichen in Abzug bringt, bei dem sichersten Grundstock nichtmehr als dreitausend netto. Setzen wir nun den Fall einer Hei-rath und werfen dem Manne nur tausend Thaler Taschengeld aus,so kommt das Ausgabenbudget auf zweitausend jährlich, d. h. aufweniger denn hundertmal so viel als das Halten eines einzigenderartigen Taschentuchs kostet, herunter, und wenn Sie vol-lends Miethzins, Feuerung, Mctualien und andere Lebensbedürfnisseeinrechnen, so sehen Sie selbst, meine theure Miß Monson, daßsehr viel Poesie darin liegt, für ein Taschentuch eine so bedeutendeSumme auszugeben."

»Ich glaube Sie zu verstehen, Sir, und werde mich bemühen,aus der Lehre Nutzen zu ziehen. Da man meiner bedarf, so werdenSie mich für jetzt entschuldigen, Mr. Thurston ich höre meinesVaters Tritte in der Halle" so nannte Julia gleich andernManhattanesinnen einen Gang oder Vorplatz von fünf Fuß Breite

und will Sie also an ihn verweisen."

Diese letzten Worte sollten blos ihre Entfernung aus demZimmer entschuldigen; Tom aber nahm sie wörtlich und figürlichzugleich.

Achtzehntes Kapitel.

Da Tom eine Heirath gewissermaßen als Beförderungsmittelzu betrachten gewöhnt war, so rechnete er allerdings nicht ganzohne Sinn: dasich will Sie an meinen Vater weisen" bedeutevon Seiten der jungen Dame so viel wie eine Einwilligung und be-schloß daher, diese herrliche Konstellation auf der Stelle zu benützen.