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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Beginn dieses so ausnehmend interessanten Gesprächs etwas ganzAbsonderliches ausgefallen?"

Ich läugne nicht, Mr. Thurston, daß Ihre Sprache, um denmildesten Ausdruck zu gebrauchen, sehr absonderlich war."

Klar, aber vieldeutig, pathetisch, aber launig, poetisch zugleichund vielumfaffend, prosaisch und doch voll tiefen Gefühls dahaben Sie meine Natur, die Offenherzigkeit nicht zu vergessen,welche ich an Jedermann, besonders aber an Denen, welche ichgerne heirathen möchte, anbetungswürdig finde."

Sie dehnen also diesen Wunsch auf eine Mehrzahl aus?"fragte Julia mit boshaftem Lächeln.

Gewiß, wer tugendhafte Neigungen im Busen trägt, wirdeineVereinigung mit der Tugend wünschen, wo Letztere nur immer zufinden sehn mag. Tugend und mein tägliches Brod, das ist meineLosung, Miß Julia."

Das beweist in der That, daß Sie ein Freund der Offenheitfind, Mr. Thurston wie aber das Taschentuch?"

Nun denn. Miß Julia, da ich sehe, daß Sie selbst so auf-richtiger Natur find, so werde ich nicht minder offenherzig sepn.Dieses Taschentuch gehört Ihnen, nicht wahr?"

Allerdings, Sir. Ich werde wohl schwerlich ein Toilettestücktragen, das nicht mir gehörte."

Edler Stolz der Unabhängigkeit! Also, Miß Monson, mirwar, als ob die Besitzerin eines solchen Taschentuchs an Poesie d. h. am Fluge der Phantasie das ist au Beredsamkeit undPathos, gepfropft auf Leidenschaft und Gefühl, wenn ich so sagendarf Gefallen finden müsse."

Ah, jetzt glaube ich Sie zu verstehen, Sir. Sie wollensagen, gesunder Menschenverstand habe Ihnen bei der Besitzerineines solchen Taschentuches übel angebracht geschienen?"

Weit gefehlt, anbetungswürdige junge Dame; mir schiengerade hier Poesie, Beredsamkeit und Schwung der Phantasie am