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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Glaub's gerne, Sir! aber ihr mußtet auch nicht in einemZimmer tanzen, das höchstens achtzehn Fuß breit und vier undzwanzig lang ist, und euch dabei von Hunderten auf die Zehentreten oder mit den Ellenbogen stoßen lassen."

Seit dem Balle im großen Opern-Saale in Paris ist unser,»Jack kein Zimmer mehr z»m Tanzen recht," bemerkte die Mutterlächelnd.Ich hoffe, Julia hat sich besser amüstrt."

Meine Herrin fuhr zusammen und antwortete dann in einemTone hysterischer Lustigkeit:

Gewiß, Mama; ich fand den Abend entzückend und hätte nochzwei Stunden länger bleiben können."

Und Sie, Mademoiselle Henncquin? Ich hoffe, auch Ihnenhat es nicht an angenehmer Unterhaltung gefehlt."

Die Stimme der Gouvernante zitterte etwas, als sie in ihrermilden Weise erwiederte:Keineswegs, Madame; ich war rechtvergnügt, obgleich mir das Tanzen immer als ein Vergnügen vor-kommt, an welches ich eigentlich kein Recht habe,"

Es folgte eine Pause merklicher Verlegenheit auf diese Er-klärung und ich sah Julia geneigt, einem edlen Antriebe zu folgenund sich fester an ihre Nebenbuhlerin anzuschmiegen, um ihr gleich-sam ein Zeichen ihrer Theilnahme zu geben. John'S Protesta-tionen brachten übrigens alle zum Schweigen und gleich daraufstieg die Gesellschaft aus und verfügte sich zur Ruhe.

Am andern Morgen ließ mich Julia in'S Besuchzimmer holen,um mich einigen Freundinnen zu zeigen so sehr hatte sich meinRuf in Folge meines letzten Auftretens verbreitet. Da war dennwieder ein Lobpreisen, Herzen und Küssen, wie bei einem verzogenenLieblingskinde. Gleichwohl ermangelte Miß W. nicht, die Nachrichtweit und breit herumzutragen, daß Miß Monson'S vielbesprochenesTaschentuch und jenes, mit welchem Miß Halfacre am Abend desTages, da ihr Vater seine Zahlungen eingestellt, paradirt habeei»