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„Wofür ich Dir nicht genug banken kann, mein theurer Junge —aber Du nennst sie doch nicht in's Gesicht so?"
„Nun — nein — vielleicht nicht geradezu unter die Zähne —und sie hat schöne Zähne — Betts! Julchen darf die ihren nichtdamit vergleichen."
„Und doch hat Miß Monson recht schöne Zähne. Möglich,daß Mlle. Hennequin —"
„Nein, nein, Henny hat die schönsten Zähne, die ich je an ei-nem Mädchen sah. Nichts von euren Perlen, die, wie Du weißt,nicht selten in's Gelbe spielen, nein, aber so ächte und gerechte Zähne,gerade wie sie jedes hübsche Mädchen haben sollte. Ich habe nichtsgegen Perle» in einem Halsband, oder in der Tasche; aber was inden Mund gehört, das sind Zähne — und Henny hat deren zweiReihen von der feinsten Sorte."
Shoreham machte eine ungeduldige Bewegung bei dem Worte„Henny" und konnte sich in diesem Augenblick der Schwäche nichterwehren, die junge Gouvernante weit weg aus einer Lage zuwünschen, in welcher sie so kavaliermäßig von sich sprechen lassenmußte. Er hatte aber noch nicht Zeit gehabt, diesen seinen GefühlenWorte zu leihen, als John meiner ansichtig ward und mich sogleichunter dem sehr Hellen Scheine einer Lampe der strengsten Unter-suchung unterwarf. Ich muß gestehen, mein ganzes Gewebe er-bebte bei der Freiheit, die er sich nahm, da mir die Abneigungdes Mannes gegen unser ganzes Geschlecht wohl bekannt war.
„Mas ist denn das," rief John Monson in vollem Staunen,„war etwa die Fee Tausendschön hier und hat ihre Karte zurück-gelaffen?"
„Ich glaube das Tuch gehört Deiner Schwester," entgegneteShoreham trocken, „wenn Du nämlich dieses Taschentuch hier meinst."
„JulchenS Tuch! Nun, beim Himmel, das sollte mir leid seyn;ich hoffte von meinen Schwestern würde Keine solch unsinnige Ver-schwendung treibe» — gehört es Dir, Julia?" — diese trat eben