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Man kann sich kaum etwas Rührenderes denken, als densanften, edlen Ausdruck der Stimme, welche dieses große Zuge-ständniß machte, das im Munde einer Frau ohnedies schon gewichtiggenug, in diesem Falle aber, meiner Ansicht nach, noch besondersgroßherzig erschien, weil die Erzieherin selbst nicht auffallend hübschwar. Ich hatte sie zwar noch nicht gesehen, glaubte aber ver-möge meines magnetischen Instinkts aus etwas der Art schließen zndürfen.
„Was werden die jungen Herrn wohl dazu sagen?" fragteMr. Monson lachend. „Dies ist eine Frage, die nicht bloS durchDamen, jung oder alt, abgemacht werden darf."
„Betts Shoreham hat sein Glaubensbekenntniß im Wesent-lichen schon abgelegt und nun verlange ich das Recht, auch meineMeinung zu äußern," rief John Monson. „Ich gedenke meineLandsmänninnen so wenig als Betts hintanzusetzen; doch protestireich gegen die Lehre, als ob sie im Besitze aller Schönheit wären.Beim Jupiter! ich habe zu Rom in einem einzigen Opcrnhausemehr schöne Frauen gesehen, als ich ihrer je an irgend einem andernOrte der Welt beisammen fand."
„Dies gehört übrigens nicht zur Sache," bemerkte MrS.Monson, „Taschentücher und Haushälterinnen, nicht aber schöneFrauen sind unsere Thema's. — Mademoiselle Henncquin, alsFranzösin nehmen Sie gewiß noch mehr Zucker zu ihrem Thee?"
Hier nahm die Unterhaltung eine andere Wendung und manging nun zur Besprechung der TageSncuigkciten über. Ich konntevon dem, was gesprochen wurde, kaum die Hälfte verstehen, dameine Lage in einer geschloffenen Schublade auf einem anderenBoden ohnehin nicht die günstigste war, und ich noch obendrein nureinen Fuß breit von sechs Dutzend schnatternden französischen Hand-schuhen entfernt lag.
Indessen war doch deutlich genug zu bemerken, daß Made-moiselle Hennequin, obwohl nur Erzieherin, gleichwohl der Lieb-