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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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wie das von Monson erwähnte, rechtfertigte und ich meine, einTaschentuch sollte jedenfalls nicht mehr kosten, als der ganze übrigeAnzug znsammengenommen."

Es läßt sich nicht läugnen, Mr. Shorehain," fiel Julie in leb-haftem, wenn nicht gereiztem Tone ein,daß sich unsere Frauen nichtso kleiden, wie die Damen von Stand in Europa; gleichwohl wüßteich nicht, daß wir in der äußeren Erscheinung so weit hinter ihnenzurück wären."

Weit entfernt, meine theure Miß Monson im Gegentheilbin ich gewiß der Letzte, der seinen schönen Landsmänninnen, welcheim Aeußeren keinem Weibe der Weit nachstehen, Unrecht thunmöchte, denn wenn fie sich nicht eben so reich wie Andere kleiden,so geschieht dies blos, weil fie's nicht nöthig haben. MademoiselleHennequin hat gewiß keinen Grund, Vergleichungen abzulehnenund doch"

Allerdings" nahm die Gouvernante das Wort, als fie sah,daß der junge Mann stockte,allerdings bin ich nicht so blind odervorurtheilSvoll, um bestreiten zu wollen, daß die amerikanischenDamen sehr hübsch ja manche sogar noch hübscher als meineLandsmänninnen find. Es wäre thöricht, dies läugnen zu wollen,wie denn auch England und Italien in dieser Hinficht der Vortrittvor Frankreich gebührt."

Das nenne ich sehr liberal verfahren, Mademoiselle Hennequin,liberaler sogar, als man von Ihnen verlangen mochte," bemerkte MrS.Monson im liebreichsten Tone und ohne Zweifel mit dem wohlwol-lendsten Lächeln, obwohl ich Letzteres nicht gewahren konnte.Einige der glänzendsten Schönheiten, die ich jemals gesehen habe,ja vielleicht die brillantesten von Allen, waren Französinnen."

Auch das mag wahr sehn, Madame, nur ist es, glaub' ich,nicht die Regel. Im Allgemeinen kommen mir Engländerinnen undAmerikanerinnen beide viel hübscher vor als die Frauen meinerHeimath."