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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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ihre Neugierde sattsam befriedigt hatten, nahm sie beiden das Ver-sprechen ab, ihrer Erzieherin nichts von mir zu sagen.

Aber warum denn nicht, liebe Julia?" fragte die neugierigekleine Johanna.Mademoiselle Hennequin ist ja so gut und sofreundlich, daß sie gewiß die größte Freude an Deinem glücklichenKaufe haben würde."

Julia hatte wohl ein unbestimmtes Bewußtseyn von ihrem Be-weggrund, konnte ihn aber nicht einmal sich selbst, geschweige dennAndern eingestehen.Eifersucht" wäre zu hart, vielleicht zu unzartdafür; aber sie allein hatte die Bewunderung bemerkt, welche derErzieherin von Shoreham gezollt wurde und es war ihr peinlich,einer Person, welche zu ihrer eigenen Schwäche für den jungenMann in solchem Verhältnisse stand eine Thorheit bekannt werdenzu lassen, zu der sie in ihrem Innern gleich Anfangs nur halb undhalb gewilligt hatte und die sie bereits mehr als zur Hälftebereute. Dieß waren die Gründe, aus welchen sie von Beginn anbeschlossen hatte, daß Mademoiselle Hennequin mich niemals zuGesicht bekommen sollte.

Vierzehntes Kapitel.

Dch komme nunmehr zu einer Aeußerung meiner mesmerischenKräfte immer als Taschentuch gesprochen worüber alle die-jenigen höchlich erstaunen werden, welche sich nie mit der modernenTheorie der imponderabeln Fluida bekannt gemacht haben. Siefind es eben, welche mich in den Stand setzen, gar Vieles von dem,was unter Einem Dache mit mir vorfällt, wahrzunehmen, ohne ergeradezu vor Angen gehabt zu haben. Manches entgeht mir freilichauch, denn selbst ein Taschentuch kann nicht Alles sehen oder hören,aber immerhin beobachte ich so viel, um ein ziemlich treues unddeutliches Bild des Thuns und Treibens in meiner Nähe entwerfen zukönnen, namentlich, wenn ich mich zufällig zwischen steinernen Wän-Das gestickte Taschentuch. 9