in die Tasche und ging mit der Miene eines schwer gebeugten undbekümmerten, aber grundehrlichen Mannes die Straße hinab. Ander Ladenthüre van Bobbinet und Comp, angckommen, trat erfesten Schrittes ein und legte mich mit einer so sanften Bewegungauf den Ladentisch, daß selbst die Commis — im Allgemeinen sonstlauter Eisenherzen — davon zu reden wußten.
„Unangenehme Vorfälle, über welche ich wohl nicht nöthighabe mich weiter auSzulaffen, bestimmen mich, Ihnen, meine Herrn,dieses Tuch zum Rückkauf anzubieten," so sprach er und hielt aufhöchst ergreifende Weise die Hand vor die Augen. „Kauf ist zwarKauf und nur mit dem größten Widerstreben entschließe ich mich,seine geheiligten Verbindlichkeiten zu stören; aber so lange ein ein-ziger Mensch mit Recht behaupte» kann, ich schulde ihm auch nureinen Dollar, kann ich unmöglich zugeben, daß eines meiner Kindereinen solchen Luxusartikel zurückbehalte."
„Welch' edle Gesinnungen!" rief Silky, welcher in einer Eckedes Ladens lungerte — „wundervolle Gesinnungen, ganz wie sieeinem Manne von Ehre geziemen."
Die Umgebung des Obristen schenkte dieser Ansicht ihren Bei-fall und Mr. Halfacre erhob sein Haupt wie ein Mann, der dasAntlitz seiner Gläubiger nicht zu scheuen hat.
„Ich kann Ihre Beweggründe nicht anders als billigen,Mr. Halfacre," entgegnete Bobbinet; „allein Sie kennen ja denStand des Verkehrs und die hohen Miethpreise. Der fraglicheArtikel ist ohne allen Zweifel schon in den Händen der seitherige»Besitzerin gesehen worden und kann nicht mehr für neu gelten;ohne einen bedeutenden Rabatt werden wir daher nicht im Standesehn, auf Ihren Wunsch einzugehen."
„Nennen Sie Ihre Bedingungen, Sir; so sic mir einen ein-zigen Dollar für meine Gläubiger lassen, werde ich mich immernoch glücklich schätzen."