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absetzen! Ich kaufte es ohnedies nur, weil Mminy eben bei mirwar, von dem ich gern ein fünfzigtausend Dollars geliehen hätte,um dieser Krisis zu begegnen. Es ging nicht, aber das Taschen-tuch wird dafür Alles wieder in'S Reine bringen. Dieses Tuch,Dosie, kann dazu dienen, wenigstens hundert Loose zu decken!"
Auf welche Weise ich gleich dem Zelte in Tausend und EinerNacht solche Wunder bewirken sollte, blieb damals sowohl mir alsden Frauen ein Räthsel. Gleichwohl übergab mich die reizendeEudosia mit einer freudigen Bereitwilligkeit, welche hinlänglich zeigte,daß sie keineswegs ohne gute Eigenschaften war — den Händen ihresVaters. Ueberhaupt habe ich mich später überzeugt, daß beideFrauen eigentlich alle Vorzüge einer hingebenden Gattin, einerliebenden Tochter besaßen und daß ihre Thorheiten mehr Folgeneiner schlechten oder — richtiger gesagt — gar keiner Erziehung,als Ausflüsse eines entarteten Herzens waren. Als es bei Mr. Hal-facre zur sogenannten Liquidation kam und ein Vergleich mit seinenGläubigern geschloffen wurde, wodurch er sich mittelst klug berech-neter,Zahlnngen an vertrautere Kreditoren ein hübsches Kapitälchenvon etlichen achtzig bis hunderttausend Thalern rettete, mußtensich Mutter und Tochter die liebsten Gegenstände ihres Eigenthumsentreißen lassen, und zeigten dabei ein so edles Benehmen, daß dieganze Stadt von der Größe ihrer Opfer und der schönen Ergebung,mit der sie sich ihnen unterzogen — erfüllt war. Durch diesensinnreichen Kunstgriff gelang es dem Bankruttirer, nicht nur seinAnsehn zu erhalten — was selbst in New-Vork unter solchenVerhältnissen keineswegs ungewöhnlich ist — sondern auch fast dieHälfte seines ,redlich erworbenen« Vermögens zu retten, währendseine Gläubiger wie gewöhnlich die Zahlungen für ihn leisteten.
Der Leser möge mir erlassen, noch länger bei diesem Gesprächezu verweilen, da meine eigenen Abenteuer mich ohnehin so bald in«Ine andere Sphäre einführen sollten. — Am nächsten Morgen,gleich nach dem Frühstück, nahm Mr. Halfacre meine Wenigkeit