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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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als zwanzig Personen. Während jenes Besuchs durfte ich zwischen zweijungen Fashionables, die sich des scharfen Gehörs unseres Geschlechtswohl nicht versehen mochten, folgendes Geplauder mitanhören:

Muß doch ein reicher, alter Kauz sehn, der Halfacre, wenner seiner Tochter ein Hundertdollarstaschentuch geben kann. Wasmeinst Du, Tom, es wäre doch nicht so übel, sich vorstellen zu lassen."

Wenn ich Dir rathen soll, Ned, so bleibst Du, wo Du bist,"lautete die Antwort.Du bist ja neulich auf der Vicariatskanzleigewesen, um des alten Simonds Testament einzusehen und weißt,daß er seiner Tochter achtundsiebzigtausend Thaler hinterlaffen hat. Zudem kann dieses Taschentuch eine reine List sehn. Ich meinesTheils traue den Leuten nie recht, welche solche Köder auswerfen."

O, verlaß Dich drauf, da ist von keinem falschen Spiel dieRede. Charley Pray sprach mir noch letzte Woche von dem Mäd-chen, als noch Niemand von ihrem Taschentuche gehört hatte."

Warum nimmt sie dann Charley nicht selber? Beim Himmel, wennich in seinen Verhältnissen wäre, er könnte ja unter allen Er-binnen zweiten Ranges in der Stadt nach Belieben wählen."

Ja, da sitzt eben der Knoten, Tom; bei unserem Geschäftmuß man sich mit der zweiten Klasse begnügen. Warum könnenwir nicht hoher hinauf, um zum Beispiel Mädchen wie die Bur-ton's davonzutragen?"

Die Burton'S? Die haben oder hatten wenigstens eineMutter, nicht wahr?"

Nun, haben denn nicht alle Mädchen eine Mutter? Werhörte jemals von Mann oder Weib ohne Mutter?"

Ja, im physischen Sinne freilich ich meine es aber inmoralischer Bedeutung. Nun hat aber diese Eudosia Halfacre inletzterem Sinne ebenso wenig eine Mutter, als Du selbst eine Säug-amme hast nichts als ein altes Weib hat sie, das vollends eineNärrin aus ihr machen hilft, aber keine Mutter; ein Paar guteKautschukschuhe würden ihr bessere Dienste thun. Ein Geschöpf, das