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Man ließ also de» Wagen Vorfahren und wir stiegen alle Dreiein, indem wir für Mr. Halfacre die Aufforderung hinterließen, daßer Nachkommen möchte. Da das Gerücht, ein breiziffrigeS Taschen-tuch werde auf dem Ball erscheinen, unserer Ankunft vorausgeeiltwar, so verkündigte ein allgemeines Flüstern unfern Eintritt indie Speisesalons.
Es ist nicht meine Absicht, eine förmliche Schilderung einereleganten Gesellschaft in dem „großen Emporium" der „west-lichen Welt" zu entwerfen. Jedermann weiß, daß Alles hier auf dembestmöglichen Fuße hergeht; Grazie und behagliche Eleganz, feinerTon und gesunder Menschenverstand sinden sich in einem Maaße ver-einigt, daß cs ausnehmend schwer ist, sie einer Analyse zu unter-werfen und zu sagen, dieses ist dieses und jenes stellt jenes vor.Gerade dieses geistige Jneinanderfließen ist es, was dem Ganzen seineBollendung gibt, gleichwie die schöne Harmonie der Farben dieGemälde Claude's — und in diesem Punkte könnte man sagen, auchdie Cole'S, mit einem Schimmer von Glorie umgibt.
Da jedoch neidische und böswillige Zungen die Eleganz undvornehmlich die „rotenno" eines „Manhattan-RoutS" zu verdächti-gen gewagt haben, so fühle ich mich — wenn auch nicht geradedurch das erhabene Motiv des Patriotismus, doch jedenfalls ausDankbarkeit für das hohe Ansehen, in welchem Taschentücher daselbststehen — gedrungen, dies Alles rund heraus für eitel Lästere! zuerklären. Wenn ich je an der New-Vorker Gesellschaft etwas aus-zusetzen hätte, so wäre cs ihre steife Ruhe, jene beinahe nase-weise Stille, welche die weibliche Stimme fast niemals vernehmenläßt, und wenn auch nicht im Herzen, so doch im Ohre ein peinlichesGefühl von Leere zurückläßt. Wenn sich nur ein paar junge Da-men bewegen ließen, das Schürzenband der Frau Mama fahrenzu lasten und etwas mehr in den Vordergrund zu treten—wie baldwürde dieß Bewegung unter die Gruppen bringen und jene langen