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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Und um eben so viel Procent weniger preiswürdig gefunden/'ergänzte diese mit spöttischem Lächeln.

Da hast Du Recht, in der That: beim rechten Lichte betrach-tet, ist die Handelsfreiheit nicht auf Taschentücher anwendbar."

Und doch," fiel Klara ein,wenn man den Büchern glaubendarf, so soll sie auf Miethkutschen, Fähren, auf Doktoren undAnwälte, ja selbst auf die Geistlichkeit anwendbar seyn. MeinVater sagt, sie sey"

Nun? ich möchte wohl wissen, als was sie ein Mann vonso klarer Ausdrucksweise, wie Mr. Caverly definirt."

Nun, er drückt sich in der That so deutlich aus, daß er sieeinen Firlefanz nennt!" versetzte seine Tochter, indem sie sichbemühte, das Wort mit recht theatralischem Pathos auszusprechen.Aber das Tuch? wie Othello sagt das Tuch?"

Nun ja, fünfzig Dollars kommen auf die arme Stickerin, welchedie Arbeit geliefert, fünfundzwanzig auf die fatale Douane, etlichefünfzehn für Miethe, Feuerung und Licht und zehn etwa als Profitin die Kasse des Mr. Bobbinet. Und mußt Du nicht zugeben, daßall dieß sehr gut und sehr gemeinnützig ist?"

Arme Adrienne! Du bekamst nicht so viel Franken für mich,als diese schöne Berechnung Dir Dollars zutheilte! Wie viel besser,reicherund ach, um wie Vieles glücklicher wärest Du gewesen, wennDu das Geld für mich in der Tasche behalten, die Spitzen, selbstmit Schaden, verkauft, und Dir so manche lange Stunde harter undqualvoller Arbeit erspart hättest!

Allein so geht es mit menschlichen Berechnungen. Wie ver-führerisch stellt sich oft ein Plan dar, wie trefflich scheint Alles zuseinem Gelinge» angelegt! Aber dahinter lauert die rauhe Wirklich-keit, die so oft alle diese Weisheit zu Schanden macht und denStolz des menschlichen Verstandes demüthigt. Vielleicht wünschtder Leser zu wissen, in wie weit Eudosta'S Berechnung des Ge-winns und Verlustes der Wahrheit nahe kam und ich will daher