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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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von Stund an nicht mehr aus den Augen verloren. Mit Hülsekleiner Geschenke wußte sie die kleine Natalie zu bestechen underfuhr so das allmählige Fortrüekcn der Arbeit, sowie daß diesehöchst wahrscheinlich noch an diesem Morgen zum Verkaufe fertig wer-den würde. Unter dem Vorwand, die zum Vermielhen ausgebotenenZimmer einsehen zu wollen, war sie nun bis zu mir vorgedrungen,hatte mit einer kurzen Entschuldigung ihre Wünsche erklärt, woraufsie von Adricnne mit größter Zuvorkommenheit in der kleinen Woh-nung herumgeführt wurde.

Wann geht Ihre Zeit zu Ende, Mademoiselle?" fragte De-siröe in gleichgültigem Tone.

In der nächsten Woche, Madame; zu Anfang derselben ge-denke ich mit meiner Großmutter aus'S Land zu ziehen."

Daran thun Sic in der That sehr wohl; Niemand, der dieMittel dazu hat, sollte nach Ablauf des Juni in Paris bleiben.Gott! welch' wunderschönes Taschentuch! Gewiß nein, gewißnicht Ihre eigene Arbeit, Mademoiselle?"

Als Adrienne einfach bejahte, verdoppelte sich die Bewunderungder Kommissionärin. Während sie mit den Augen das Zimmermusterte, um die Aussichten für ihren Einkauf zu prüfen, erkundigtesie sich, ob das Tuch bestellt sep. Adrienne erröthete zwar, erwie-derte aber gleichwohl, diese Anwandlung von Schaam überwindend,cS sey zum Verkauf bestimmt.

Ah so! nun ich wüßte eine Liebhaberin dazu, eine meinerFreundinnen, welche ein Lager von Putzwaaren hält und dergleichenArNkel besser als irgend Jemand bezahlt, denn Sie müssen wissen,daß gewisse russische Fürstinnen ihr alle kleinen Geschäfte dieserArt anverlrauen. Haben Sie denn schon daran gedacht, IhrenPreis zu machen, Mademoiselle?"

Der Hoffnungsstrahl, welcher Adriennen aus diesen Worten ent-gegenleuchtele, zauberte abermals Rosen auf ihre Wangen, denndie Frage, wie der Verkauf gelingen werde, hatte immer wie ein