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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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kerkerung dauerte bis zu»i folgenden Dezember und da unsere Ge-fühle durch die großen Fragen des Tags nicht minder, als dieanderer unvernünftiger Wesen um uns her, in Aufregung gekommenwaren, so würden wir wohl eine sehr schlimme Zeit in unsererTruhe gehabt haben, wäre uns nicht ein Umstand zu Hilfe gekom-men. Bei der großen Hast nämlich, mit der unsere Herrin uns ein-geschloffen hatte, waren wir dermaßen durcheinander gerathcn, daßman nicht mehr sagen konnte, wasRechte" und wasLinke" war.Da somit für den Augenblick jeder Gegensatz der Parthei aufgehörthatte, so machten wir uns daran, philosophische Materien allge-meiner Natur zu diScutiren, eine Beschäftigung, die wunderbar zueiner Lage paßt, welche wahrlich eine nicht geringe Uebung in derlöblichen Tugend der Verschwiegenheit erforderte.

Eines Tags, als wir uns dessen am wenigsten versahen, er-schien mit einem Male unsere Dame in eigener Person, durch-stöberte Kisten, Kasten und Truhen, und entdeckte uns endlich andemselben Orte, wo sie uns etwa vor vier Monaten mit höchst eigenenHänden hingelegt hatte. Die gute Frau schien in der That inihrer Hast und Bestürzung völlig vergessen zu haben, in welchemWinkel wir versteckt worden waren. Wir wurden sofort mit allerSorgfalt geplättet, auf's Neue in unsere frühere politische Ord-nung versetzt, um dann in's Magazin zurückgebracht und in alleEhre und Würden d. h. in das Schiebfach der AuSerwählten wiederausgenommen zu werden eine Veränderung, welche so ziemlicheben so viel bedeutet, wie wenn Jemand in die fashionablen Viertel,in die bvaux guartiors einer Hauptstadt übersicdelt, und dem Um-zuge aus Oast Broadway* in die ächte unvergleichliche, meilenlangeachtzig Fuß weite Breitenstraßc sogar noch vorgezogen werden dürfte!

Jetzt fanden wir endlich Gelegenheit, so manches von dengroßen Ereignissen zu hören, welche unterdessen über Frankreich* Ost'Breitweg, Straße zu Ncw-Nork. D. u.