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angenehmes Band, welches diesem Verkehr ein cigenthümliches Ge-präge und mancher Maare wyhl auch einen ungewöhnlichen Werthverleiht. Etwas zu sehen, was noch kein Anderer vor uns gesehenhat, etwas zu besitzen, was kein Anderer besitzen kann, ist außer-ordentlich verführerisch und ungemein erclufiv. Auch ist es einebekannte Sache, daß alle diejenigen, welche die gewöhnlichenHülfsgnellen der Ausschließlichkeit nicht besitzen, sich gar gernedurch untergeordnete, künstlichere Mittel eine solche zu schaffenbemüht sind.
Im Ganzen glaube ich, daß wir von unserer neuen Lage eherGenuß als Langeweile gehabt haben. Zwar wurde unsere Ladenie geöffnet, dagegen war die benachbarte unaufhörlich in Bewegungund gewisse Spalten unter dem Ladentische setzten uns in den Stand,Manches von dem, was im Magazin vorging, zu sehen und mehrnoch zu hören. Der Theil des Ladens, in welchem wir uns be-fanden, wurde meistens von Damen besucht und so bekamen wireinige töte-ä-tete zu hören, welche in der That sehr unter-haltend waren.
In der Regel handelte es sich dabei um Klatschereien, dennobwohl Paris der Ort nicht ist, wo diese zur wahren Blüthe ge-deihen, und sie viel mehr in der Provinz und in den Handelsstädtenunzweifelhaft ihren eigentlichen Grund und Boden haben, so ist dochdiese Weltstadt so sehr Vereinigungspunkt der verschiedenartigsten Per-sönlichkeiten, daß es ihr auch an Klatschereien nicht ganz fehlen kann.Der ganze Unterschied besteht darin, daß in dem socialen Treibender sogenannten Cites, die Klatscherei sich in erster Linie breit machtund daher in besonders grellem Lichte erscheint, während sie inParis durch das kosmopolitische Element in den Hintergrund ge-drängt und in Schatten gestellt wird. Geklatscht wird aber, wiegesagt, auch in Paris und Klatschereien wären es, was wir inder oben beschriebenen Weise mit anzuhörcn bekamen. Hätten frei-lich gewisse hübsche Damen wissen können, daß Taschentücher