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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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lich entgangen zu seyn. Unschuld war unser Schirm, und hattenwir auch den Theil von Schmach zu tragen, welchen schon bloßeFormen mit sich bringen können, so blieb uns doch der Trost, denkeine Grausamkeit, kein Raffinement harmlos Leidenden zu raubenvermag. Zudem fehlte unserem Schmerze jene empfindliche Zu-gabe des BewußtseynS, unverdient zu leiden.

Von derHechel" zumSpinnrad" führt der Weg durch eineUebergangsperiode, welche ich unmöglich beschreiben kann. Allesrings um mich her erschien mir in einem Zustande unauflöslicher Ver-wirrung, bis das Chaos sich endlich lichtete und die Gestalt einesStückes Battist annahm, dessen Feinheit die Arbeiter von nah undfern zur Bewunderung herbeilockte.

Wir bildeten in diesem eigenthümlichen Prozeß eine besondereFamilie von Zwölfen, worunter ich, wie ich mich noch wohl entsin-nen kann, in der Rangordnung und also natürlich auch in der An-ciennetät die siebente Stelle einnahm. Nachdem man uns zuletzt»och kunstmäßig zusammengefaltet und in einen bequemen Umschlaggesteckt hatte, wurden wir an einem sicheren und sogar ehrenvollenOrte untergebracht, wo wir aller unangenehmen Eindrücke des Ge-sichts und Geruches enthoben waren, wie denn der Mensch seltenermangelt, sein werthvolleres Eigenthum mit Aufmerksamkeit zubehandeln.

Wie lange wir in den Händen des Fabrikanten in diesem lei-denden Zustande verharrten, vermag ich nicht mit Sicherheit anzu-geben; jedenfalls mußten mehrere Wochen, wenn nicht gar Mondedarüber verstrichen seyn. Unsere Unterhaltung drehte sich währenddieser Zeit hauptsächlich um unsere künftigen Schicksale. Da warenEhrgeizige unter uns, welche von nichts Anderem als von demwahrscheinlichen oder vielmehr ganz unzweifelhaften Glücke hörenwollten, daß wir, sobald unsere Ankunft zu Paris bekannt wäre,von dem König in eigener Person für die Dauphine, damals dieerste Dame in Frankreich, gekauft werden würden. Die Herzogin