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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Ich erhielt eine Antwort, welche mit den Worten begann:Ichbin Euer alter SchiffSgenoffe, Ned," und worin Mr. Cooper michbenachrichtigte, wann er nach New-Vork kommen und wo er wohnenwürde.

Im Frühjahr kam ein Bote von Mr. Blancard, dem Inhabervom Globe-Hotel sowie von Brighton, nahe am Harbour um mirzu melden, daß sich Mr. Cvoper in der Stadt befinde und mich zusehen wünsche.

Am andern Tag ging ich demgemäß hinauf, traf ihn abernicht und wollte eben, nachdem ich einige Besuche gemacht hatte,Broodwah entlang nach dem Globe-Hotel zurückhumpeln, als ichCommodore Bolton, meinen ehemaligen Commandanten zu Pensa-cola, Arm in Arm mit einem Fremden die Straße herunter kommensah. Ich grüßte den Commodore, welcher mir freundlich zunickte,und dies bewog den Fremden, sich nach mir umzusehen.

Plötzlich hörte ich den NamenNed!" von einer Stimmerufen, welche ich augenblicklich erkannte, obwohl ich sie seit sieben-unddreißig Jahren nicht mehr vernommen hatte es war meinalter Schiffsgenofse, derselbe, der nach meiner mündlichen Erzählungder Thatsachen die vorliegende Schilderung meiner Laufbahn nieder-geschrieben hat.

Mr. Cooper lud mich ein, ihn nach seinem Wohnort auf demLande zu begleiten und einige Wochen bei ihm zuzubringen; ich nahmdie Einladung mit Freuden an und so erreichten wir Cooperstownzu Anfang Juni's. Ich fand hier ein niedliches Dorf, einen schönen,neun Meilen langen See und überhaupt eine höchst malerische Um-gebung; seit meiner Expedition auf dem Outariosee war ich nochnie so weit von dem Meere entfernt gewesen.

CooperStown liegt in einem Thal, erhebt sich aber gleichwohl, wieMr. Cooper mir sagt, mehr als zwölshundert Fuß über die Mceres-siäche. Mir kamen die Wolken dort so niedrig vor, daß ich bei-nahe glaubte, ihnen die Hand schütteln zu können, wie denn überhaupt