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alten Schiffsgenoffen für die Bezahlung der Zeche Bürgschaft leistenwollten. Letzterer wollte aber davon nichts hören, sondern nahmmich »m meiner selbst willen ans, indem er äußerte, von sei-ner Thüre sollte keine Blaujacke, die sich in Roth befände, un-getröstet weggewiesen werden. — Hier blieb ich denn und erquicktemich durch eine köstliche Nachtruhe: am andern Tag war ich wirklichein ganz anderer Mensch und konnte meine „Deck'S wieder gehörigauftakeln," worauf ich mich zum zweiten Mal nach dem Marine-ministerium verfügte.
Auf dem Büreau erwiesen sich Alle sehr freundlich gegen michund nnterstützteu mich durch ihren Rath, wie durch ihre Dienste. DerSekretär des PenflonSfondS gab mir einen Brief an Mr. Boyle,den ersten Sekretär, welcher mir seinerseits an den CommodorePatterson, den Kommandanten des Marinearsenals, ein Empfehlungs-schreiben einhändigte.
Wie es scheint, hat die Regierung für uns arme Pensionärsein Gasthaus bestellt, wo wir so lange Aufnahme finden, als wirzu Washington in unseren Angelegenheiten beschäftigt sind. Mr.Boyle'S Brief verschaffte mir eine Unterkunft in jenem Hause, wosechs Wochen lang für alle meine Bedürfnisse gesorgt, ja sogarauf das Waschen und Flicken Bedacht genommen wurde. Durchden Zahlmeister zog ich einen kleinen Wechsel auf den Kassenbeamtenzu New-Dork und fing nun wieder an, mich eines ziemlich nüch-ternen und ehrbaren Lebens zu befleißigen.
Der Gasthof, in welchem ich wohnte, war halb und halb eineArt Spital und mochte sechs bis acht Invaliden enthalten, vondenen einige durch Wunden und Verletzungen zu Krüppeln ge-worden waren, worunter sich namentlich ein ganz alter Kriegsschiff-matrose, Namens Reuben James befand, der von seiner Jugend aufunausgesetzt in der Marine gedient hatte. Dieser Manu stand indem Rufe, dem Commodore Decalur vor Tripoli das Leben ge-rettet zu haben; er selbst gestand mir aber, er sey nicht derjenige.