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Endlich traf die Freudenbotschaft ein, daß die Nullifikationüber Bord geworfen und darum nichts mehr zu befürchten sch.Es scheint, daß die Bemannung der verschiedenen Kutter geradedieses Dienstes halber vermehrt worden war, und jetzt, da dieSache vorübergegangen, hatte man mehr Leute verfügbar, als dieRegierung eigentlich brauchte, weßhalb man nnS mittheilte, daßdiejenigen, welche ihre Entlastung wünschten, sich nur zu meldenhätten, um dieselbe sogleich zu erhalten.
Ich war dieses Küstendienstes schon lange müde und meldetemich also sogleich auf diese Mittheilnng hin; meine Zeit war bei-nahe abgelaufeu, so daß ich auch außerdem bald ausgetreten wäre.
Ich stieg nun zu Charleston an's Land und lebte herrlich undin Freuden, so lange mein Geld ausreichte, Um jenen Schiffsbe-stehder, dem ich einst das Schlüsselbein gebrochen hatte, bekümmerteich mich jetzt nichts mehr und weiß auch nicht, ob er damals über-haupt noch am Leben war oder nicht. Kurz ich hatte blos dieGegenwart im Auge, und Vergangenheit wie Zukunft waren mirbeide völlig gleichgültig. Mein ehemaliger Herbergsvater war todtund ich fiel wieder ganz und gar einer neuen Harpye dieser Artin dis Hände. Ich hatte in meinem ganzen Leben niemals dieVorsicht gebraucht, meinen Namen abzuändern, nur daß ich bei'mUnterzeichnen der Schiffsartikel meinen zweiten Taufnamen^ Robertwegließ; auch schrieb ich mich MyerS und nicht Meyers, wienach meiner Schwester Behauptung buchstabirt werden mußte: dochgeschah dies blos aus Unwissenheit und nicht mit Absicht, und sobin ich denn zu allen Jahres- und Tageszeiten, bei jedem Wetter,und in jedem Dienste als Ned MyerS und als nichts Anderes gesegelt.
Bald sah ich mich genöthigt, von Neuem Dienste zu nehmenund kam denn auch an Bord der „Harriet und Jeffe", welche nachHavre-de-Grace bestimmt war. Die Reise dahin war leicht undangenehm und wir brachten aus dem Rückweg das ganze Schiffvoll Paffagiere mit, welche durchgängig Schweizer genannt wurden,