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Wasser herabgedrückt, daß es fast eben so ruhig wie in einemFlusse dalag; aus demselben Grunde konnte auch das Meer keinehohen Wogen treiben und wir standen so tief, daß unsere unterenRaacn auf der Leeseite das Wasser beinahe berührten. Wir hattenalle Segel eingehißt, denn diese herabzuiasse», war rein unmöglich,da kein einziger Matrose es wagen durfte, nach den oberen Stengenhinaufzuktimmcn. Ich selbst hatte einen Versuch dazu gemacht, vermochteaber nur mit Mühe den Fuß in den Weitesten zu halten und wärewohl ohne Zweifel vom Mars herabgeschlendert worden, — fallsich nämlich so weit gelangt wäre — wenn ich dort die Handhabeverlassen und mich an irgend eine Arbeit gemacht hätte.
Wir waren in Gesellschaft des „Kenstngton", einer dem Kaiservon Rußland gehörenden Corvette abgesegelt und entdeckten auchwährend des Sturmes in der Ferne ein Schiff, welches der Ken-fington seyn mußte; er war völlig entmastet und mußte zur Aus-besserung nach Philadelphia zurückkehren, während wir nicht eineinziges Tau verloren hatten.
Nachdem der Wind umgesprungen war, vermochten wir wiederumden Grund zu svndiren und hielten, da der Sturm noch immersortdauerte, mit enggerefftem großem und Focksegel vom Lande ab,an welchem wir mit der Schnelligkeit eines Dampfbootes vorüber-flogen. Später wurden wir vom Winde begünstigt und konntenden übrigen Theil unserer Fahrt in sehr kurzer Zeit zurücklegen.
Wir hielten uns nur wenige Tage zu Liverpool auf undsegelten, nachdem wir mehrere Passagiere eingenommen hatten, nachPhiladelphia zurück, wo wir nach einer Anwesenheit von nicht ganzzwei Monaten wieder anlangten. Der Bericht, welchen der Ken-singion über den Sturm, sowie über unsere Lage erstattet hatte,mußte in Philadelphia viele Unruhe erregt haben; unsere Hin- undHerfahrt war aber so kurz, daß wir die Nachricht von unsererRettung in eigener Person nberbringcn konnten.
Ich erkundigte mich nun nach dem Brandywine, weil ich wieder