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aber hier auf der Straße durch König Grog so schmählich vor Ankergelegt worden war.
Während wir den armen Burschen, welcher kein Wort heraus-brachte, aufrichteten, kam seine Wirthin, um uns zu erzählen, daßer drei Tage lang keinen Bissen gegessen, dagegen aber unaufhör-lich getrunken habe; sie bat uns, wir möchten »ns seiner aunehmen,weil er ihr Zureden durchaus nicht beachten wolle. Die ehrlicheFrau übergab uns Jacks Löhnung bis auf den letzten Heller, dennich wußte genau, wie viel jene betragen hatte und wir schossenalsbald zehn Thaler zusammen, um die Wirthin zu befriedigen,da wir berechneten, daß er in drei Tagen wohl so viel vertrunkenhaben mochte.
Wir nahmen sodann den Betrunkenen mit Sack und Pack aufunfern Schooner: allein während der ganzen Neberfahrt wollte ernichts vom Essen hören und schrie immer nur, man solle ihm zutrinken geben. Wir reichten ihm auch einigen Grog in der Meinung,dieser könnte ihn erquicken, aber eS wurde im Gegeutheil immerschlimmer mit ihm und als wir Philadelphia erreichten, mußte erin'S Spital gebracht werden, wo er nach Versluß von mehrerenTagen den Geist aufgab.
So viele Erceffe und Thorheiten ich auch in meinem Lebenschon begangen hatte, — nie hatte ich's so arg getrieben, nie soim Nebermaaß getrunken, als während meines diesmaligen Aufent-halts zu Philadelphia. Ich war nicht gerade so schlimm daran,wie Jack Dove; doch hatte ich auch bald den Appetit verloren undfristete mein Daseyn ausschließlich durch Trinken.
Sobald wir die Nachricht von Jack's Tode vernahmen, be-schlossen wir ihm ein Leichenbegängniß zu bereiten, das einesSeemannes würdig seyn sollte, und versammelten uns deshalb zuhundert oder d'rüber in blauen Jacken und weißen Beinkleidern,um alle zusammen nach dem Hospitale abzumarschiren. Ich wareiner der Führer des Zugs und nahm überhaupt großen Antheil