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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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mit einer Sylbe über körperliches Leiben, und der Eine, welcherertrank, war gleichsam wie eins Kerze erloschen.

Am Morgen des zweiten Tags sahen wir die Sonne hell undglänzend am Himmel heraufsteigen; der Wind sprang um diese Zeitzu einer gelinden Südostbrise um, was uns wenigstens einigermaßenermuthigte, da unser Schooner dadurch wieder in der Richtung desLandes Hingetrieben wurde. Doch ließ sich ringsum noch nirgendsetwas bemerken, denn die See ging immer noch ziemlich hoch undda unser Schooner sehr tief im Wasser lief, so war unser Gesichts-kreis natürlich sehr beschränkt.

ES war schon ziemlich spät Vormittags, als der Neger plötzllichausrief:

Master Ned dort ein Schiff!"

Fast in demselben Augenblick vernahm ich einige Stimmen,welche uns zuriefen, und als ich mich umsah, gewahrte ich einenkleinen Küstenschooner ganz in unserer Nähe. Er kam geradevor dem Winde hergegangen, hatte uns offenbar einige Zeit früherentdeckt als wir seiner ansichtig geworden waren und stand nununter unserem Lee, wo er augenblicklich beiholte.

Der Schooner setzte unverzüglich ein Boot aus, in welchemer uns nach seinem Borde abholte; wir konnten uns aber kaumvon der Stelle bewegen und ich fand meine Glieder so steif, daßsie mir fast jeden Dienst versagten. Der Schwarze war noch weitschlimmer daran, als ich, und zwölf Stunden später würde man unswahrscheinlich als Leichen angetroffen haben.

Der Schooner, welcher uns ansnahm, war nach Charlestonbestimmt und seine Bemannung bestand aus lauter Schwarzen.In dem Augenblicke, da er uns begegnete, mußten wir gegen zwanzigMeilen von der Barre entfernt gewesen sepn, da wir bei günstigemWind de» ganzen Nachmittag dazu brauchten, um letztere wiederzu erreichen.

Wir beiden Geretteten wurden in die Kajüte hinabgeschickt,