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was unter diesen Umständen allerdings das Beste war und uns auchwirklich vom Untergange rettete.
Als wir in die Breite von Port Jackson gelangten, beschloßder Kapitän, statt der im Vertrag stipulirten drei — nur nochzwei Quart Wasser per Mann austheilen zu lassen. Dies verur-sachte eine Meuterei: die Leute wollten keinen Dienst mehr thnn,was in diese» entfernten Theilen der See allerdings höchst fatalwar. Der Kapitän wollte aber seinen Willen durchsetzen und sobalddaher die Meuterer sich auf das Unterdeck verfugt hatten, nahmJener seinen Vorthcil wahr und schloß die Springlucke, so daß ste sichsammt und sonders eingesperrt sahen; dann rief er die MannschaftdeS Hinterdecks — im Ganzen sechs Matrosen und drei Schiffs-jungen — zusammen und legte uns die Frage vor: ob wir dasSchiff lieber geradezu nach Canton führen oder in Port Jackson landenund Wasser daselbst einnehmen wollten? Er gab selbst zu, daß wirnoch fünfundsiebeuzig Tagreisen von Canton entfernt scyeu, bestandaber gleichwohl auf seinem Vorhaben, die Reise dahin ohne Unter-brechung fortzusetzcn.
Wir sahen alle Schwierigkeiten, welche daraus entstehen mußten,und stellten ste ihm unverhüllt vor Augen. Unten waren zwanzigMann eingesperrt, welche acht- bis zehntausend Meilen in dieserLage forttransportirt werden sollten, was im günstigsten Falle höchstlästig war, ja sogar dem einen oder andern von ihnen den Todznziehen konnte. Wir waren zwar bewaffnet und hatten durchauskeine Furcht vor den Leuten, mochten »ns aber auch nicht dazuhergeben, mit einer so geringen Mannschaft, welche überdies noch zumdritten Theil aus Schiffsjungen bestand, ein Schiff von fünfhundertTonnen Last eine so weite Strecke allein zu führe». Zu all' demhatten die Leute das Recht eigentlich auf ihrer Seite, da ihnen imKontrakt die obige Portion Wasser verwilligt und dieses Wassereine kurze Strecke windwärts in Fülle zu haben war.
Der Kapitän gab unseren Vorstellungen nach und wir steuerten