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Die Brigg steuerte nunmehr nach St. Domingo und lief zuerstin der Stadt gleiches Namens ein, wo die nöthigen Vorkehrungengetroffen und noch einige Spanier zum Fällen des Holzes gedungenwurden, worauf wir nach einer Bai absegelten, deren Namen ichvergessen habe, wo wir nahe am Ufer vor Anker gingen. DieBäume mußten zehn Meilen aufwärts am Flusse abgcsägt und biszu der vor der Mündung gelegenen Sandbank herabgeflößt werden,über welche sie mittelst Leesegeltaueu Herübergehalt und durch dieBrandung gezogen wurden, indem einer je zwei Stämme, zueiner Art von Floß mit einander verbunden, zu gleicher Zeit fort-zuschaffen hatte.
Hayfische gab's im Ueberfluß und wir mußten uns scharf Um-sehen, um nicht ein Bein zu verlieren, während wir mit den Baum-klötzen beschäftigt waren; auch ich konnte nur mit genauer Nothzweien dieser Bestien entrinnen, während wir vor St. Domingo vorAnker lagen. Es war nämlich Einer in's Wasser gefallen und ich hatteden armen Teufel glücklich herausgezogen; von der Brigg war amSpiegel ein Boot zu unserer Aufnahme Herabgelaffen worden undeben als wir den Mann hereinhalten, kamen zwei Hayfische dichtbis zu uns herangeschwommen.
Dieser Vorfall veranlaßte uns zum Trinken, wobei ich veranlaßtwurde, eine starke Portion Punsch zu mir zu nehmen. Der Gedanke,auf der Brigg ausharren zu müssen, hatte mir schon lange nichtgefallen und ich war seit mehreren Tagen daraus bedacht gewesen,wie ich sie verlassen könnte. In unserer Nähe lag ein kleiner, nachAmerika bestimmter Schooner, welchem es an Mannschaft gebrachund dessen Kapitän ich versprochen hatte, noch in dieser Nacht zuihm stoßen zu wollen. Jack Mallet und die übrigen Kameradensuchten mich zwar von diesem Entschlüsse abzubringen, aber ichhatte zu viel Punsch und Grog zu mir genommen, um noch aufVernunftgründe zu hören. Als die Mannschaft ihre Hängemattenausgesucht hatte, ließ ich mich in's Wasser hinab und schwamm eine.