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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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oder links nach einer anderen Seele umzusehen, ja selbst ohne dieFraser'sche Familie zu besuchen so heftig sträubte ich mich gegenden Gedanken, mit Halisar und dessen Bewohnern noch ferner inBerührung zu kommen.

DieVenus" nahm verschiedene Passagiere an Bord, woruntersich auch drei bis vier Marineoffiziere, namentlich ein LieutenantRapp, ein Midshipman mit Namen Randolph, sowie mehrereEigcnthümer von Kauffahrteischiffen befanden. Zwei Tage, nachdemich die Brigg betreten hatte, gingen wir unter Segel und erreichtennach einer zehn- bis zwölftägigen bleberfahrt den Ort unserer Be-stimmung.

Sobald die Venus neben der Werste von New-Vork angelegthatte- stiegen wir aus und jetzt erst hatte ich abermals meine Frei-heit gefunden, nachdem ich neunzehn Monate lang in der Ge-fangenschaft geschmachtet und für mein ganzes Leben genug daranbekommen hatte.

Wir andern, die wir in Diensten der Marine der VereinigtenStaaten standen, meldeten uns am andern Tag bei Kapitän Evans,dem Kommandanten des Brooklyn Pard, welcher uns nach Ver-zeichnung unserer Namen an Bord desEpervier" schickte, der ebendamals unter Kapitän Downes' Kommando nach dem mittelländischenMeere ausgerüstet wurde. Wir weigerten uns jedoch diesen Vor-schlag einzugehcn, da wir uns vorher, ehe wir abermals in dieSee gingen, ein wenig am Lande Umsehen wollten. Von unseremStandpunkte aus betrachtet, war dieser Entschluß kaum zu recht-fertigen und dennoch durften wir uns Glück dazu wünschen, da derEpervier wenige Monate später auf der Rückfahrt von der Meer-enge von Gibraltar mit Mann und Maus zu Grunde ging.

Kapitän Evans wies uns sofort an, uns jeden Tag bei ihmzu melden; dies thaten wir denn auch, ohne daß bei der Geschäfts-überhäufung, welche damals zu Washington herrschte, für uns ge-sorgt werden konnte, so daß wir endlich bei unserer Geldentblößung