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er roch am Leben seyn und für die zu Uork empfangene Wundeeine Pension beziehen, welche er auch mit vollem Rechte verdienthat, da nicht leicht ein Mann in solcher Todesgefahr wie er ge-schwebt haben mag.
Von jetzt an verstrichen mehrere Monate ohne ein bemerkens-werthes Ereigniß, bis wir eines Abends — es war anno 1815im Monat März — von Halifax herüber ein großes Jubelgeschrervernahmen und bald darauf einen Aufseher auf den Wällen ge-wahrten, der die frohe Kunde mittheilie, daß England und AmerikaFrieden mit einander geschlossen hätten!
Diese Freudenbotschaft wurde mit drei donnernden CheerS be-antwortet und die ganze Nacht im höchsten Triumphe verlebt,wobei es noch mit den Thürschließern einen kleinen Zank absetzte,weil sie uns noch einmal einschloßen, während wir eifersüchtig aufunsere Freiheit waren; wir mußten uns aber dennoch auch in dernächsten Nacht noch einmal einsperren lassen.
Zehntes Kapitel.
Am folgenden Morgen wurden acht von den Gefangenen,deren Namen zu oberst auf der Gefangenenliste standen — darunterauch ich mit Barnet und Jack Maltet — aufgerufen und befragt,ob wir eine sreigegebene schwedische Brigg nach New-Dork bringenhelfen wollten. Unter meinen Kameraden von der Julia war Wilcor,der mit uns nach Bermuda übergesetzt hatte, während der Gefangen-schaft gestorben; die vier übrigen blieben auf der Insel zurück. VonLeonard Lewis, von Littlefield und den anderen Burschen habe ichseit meiner Entlassung aus dem Gefängnisse nichts mehr gesehen;Lewis kann meines Erachtens nicht lange gelebt haben und vonLittlefield habe ich erfahren, daß er später auf dem Washington,einem Linienschiffe von viernndsiebenzig Kanonen, diente.
Ned MyerS. 11