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hundert Gefangenen wurde nach an demselben Tage aus dem Ge-fängnisse abgeführt und nach Dartmoor eingeschifft; so hatte sich gegenEnde der Woche unsere ganze Anzahl auf drei bis vierhundertKöpfe vermindert. Einer von den Matrosen der Julia wurde auchnach Dartmoor versetzt, die übrigen blieben aber in Halifax bei-sammen und eS schien fast, als ob die Engländer aus irgend einemGrunde ihr besonderes Augenmerk auf uns gerichtet hätten.
Ich wollte niemals der Hoffnung auf ein Entkommen entsagen,eine Hoffnung, welche fortwährend eine für Geist und Körper gleichwohlthätige Aufregung bei mir unterhielt; allein wir wurden sehrscharf bewacht und jede Unterhaltung bei Nacht war streng ver-boten. Die meisten Offiziere waren zudem von uns getrennt und soblieb ich so ziemlich auf meine eigenen HülfSmittel beschränkt.
Ich habe zu erwähnen vergessen, daß Lemuel Bryant, der zuLitile-Vork auf das Bodenstück meiner Kanone stürzte und spätervon mir in das Boot des Scourge aufgenommen wurde, bald nachunserer Ankunft zu Halifax glücklich entkam, so daß er mit demschon erwähnten Deserteur der zweite Glückliche war, der dem Ge-fängnisse aus die Dauer Lebewohl gesagt hatte. Seine Flucht warso klug vorbereitet und mit solchem Geschick ausgesührt, daß siewohl eine Erwähnung verdienen dürfte.
Man hatte eines Tags in Folge einer Kapitulation eine Ab-theilung von etlichen dreißig Soldaten zur Auswechslung aufgcrufen,worunter sich auch einer, mit Namen Lemuel Bryant befand, der aberinzwischen gestorben war. Unser Bryant hatte diesen Umstand schonzum Voraus ausfindig gemacht und sich nach Soldatenweise auf-getakelt; als nun sein Name abgelesen wurde, gab er sich für denBezeichneten aus und es gelang ihm wahrscheinlich mittelst dieserNamensverwandtschaft, welche ihn schon vor dem Tode des Sol-daten mit diesem in Berührung gebracht hatte, seine Angabe zubekräftigen — kurz er wurde ohne Schwierigkeit frei gelassen undich habe ihn seither nie wieder gesehen. Wie ich später horte, soll