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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
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so tief cr konnte; die Marssegelraa ruhte auf dem Eselshaupt undder Schooner steuerte jetzt gegen den Wind.

Diese ganze Zeit über hatten unsere Kanonen keinen Augen-blick gerastet: unser alter Kommandant lief von einem Geschütz zumandern und richtete jedes eigenhändig, so wie es geladen war. Erstand eben am Achtzchnpsündcr, als unsere Lage ihrem schlimmstenWendepunkt nahe war.

Füllt ihn füllt ihn bis an die Mündung!" rief Mr. Trant,während er sich von dem Geschütz entfernte.

Gleich darauf näherte er sich unserem Zweiunddreißiger, derbereits mit einer Vollkugcl, einem Traubengeschoß und einer vollenKartätschenladung gefüllt war ich weiß dies ganz genau, da icheines nach dem andern mit eigenen Händen eingeführt hatte.

Die feindliche Brigg, derMelville" genannt, stand eben dichtvor uns und feuerte vom Vormars auf unsere Decks herab; sienäherte sich unserer Backbordschanze, während ein großer Schoonerin raschem Lauf unserem Steuerbord nahe kam. Mr. Trant rich-tete unsere Kanone gerade auf das Vorkastell der Brigg.

Jetzt ist's Zeit, meine Jungen," rief er dann;feuert auf dieSchufte! nur frisch auf sie gefeuert!"

Aber nirgends war eine Lunte zu finden: eS mußte Jemandbeide über Bord geworfen haben.

Die Brigg streckte mittlerwelle ihren Klüverbaum bereits überunser Hinterdeck die Engländer fingen an zu entern und aufunfern Bord zu springen: ringsum waren wir von Feinden einge-schlossen und auch derWolfe" stand auf Anrufweite vor uns, ohneeinen Augenblick sein Feuer zu unterbrechen.

Der Letzte, den ich von unseren Leuten zu Gesicht bekam, warMaltet, der nach dem Vorderdeck eilte: ich selbst setzte mich mürrisch,wie ein rechter Brummbär, auf die Trave s des Zweiunddreißigpfün-ders. Zwei oder drei von den Engländern stürmten an mir vorüber,

* LafeUe. D. II.

Ned Myers.

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