wieder auSgebeffert ward; so wurde die Gaffelfall deS Hauptmastes,ferner das Horn des großen Segels vom Bord der Julia abge-schoffen — wahrscheinlich hatte der Feind spater wegen der NähedeS Landes seine Luvrichtuug nicht bcibehalten.
Unsere beiden Schooner blieben fortwährend dicht beisammen,so daß bald der eine, bald der andere weiter windwärts stand ; ebenals der Growler eine kleine Strecke aus unserer Luvseite vorauswar, kam der Augenblick, wo wir zum Erstenmal die eigentlicheGefahr unserer Lage erkannten, denn Lieutenant Deacon ließ unver-züglich „Steuer auf" nehmen und kam auf Anrussweite herbei-gerannt, um Mr. Trant zu melden, daß er so eben auf zwei Fadensondirt und Lichter am Ufer entdeckt habe, welche, wie er glaube,von Indianern herrühren müßten, die in großer Anzahl in der Näheversammelt seien, so daß wir auf alle Fälle das Land vermeidenmußten.
„Was haltet ihr in diesem Falle für's Beste?" fragte LieutenantDeacon.
„Gaffenlaufen," rief Mr. Trant.
„Sehr wohl, Sir: wer geht voran?"
„Ich werde den Vortrab bilden," gab Mr. Trant zur Antwortund damit war die Sache abgemacht.
Alsbald nahmen wir das Steuer auf und fuhren auf eine inder britischen Schlachtordnung sichtbare Lücke loS; der Feindschien uns zu erwarten, denn er formirte sich jetzt in zwei Linien,welche uns gerade den nöthigeu Raum zum Einlaufen gewährten.Doch selbst unter diesen kritischen Umständen war Mr. Trant nichtdavon abzubringen, die Julia mit aufgehißtem VormarS-, Klüver-,Obcrkluver-, Fock- und großem Segel abhalten zu lassen, Raa- undLeesegel hatten wir ohnedies nicht an Bord, so unvollständig wardie Ausrüstung dieser kleinen Fahrzeuge, wie ich denn, den Scourgeallein ausgenommen, auf keinem der Schooner jemals ein Leesegelgesehen habe.