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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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ich hatte mich überzeugt, daß es ganz klar war. Ich kannte mirnicht anders denken, als daß Einer am Bard das Tan aufgebun-den habe, und dann durch irgend einen Unfall die Möglichkeit Verlar,das Boot zu erreichen ans alle Fälle war ich selbst gerettet,und erst jetzt kannie ich'S wagen, mich mit Muße umzuschaucn.

Die Blitze, welche fortwährend die Nacht erhellten, mich aberbeinahe geblendet hätten, machten mir'S allein möglich, in derDunkelheit etwas zu erkennen: ich hatte die Laufvlanke in's Was-ser geworfen und rief nun meinen Kameraden zu, sie sollten Muthfassen, da ich mich bereits in dem Boote befinde. Rings um michher hörte ich Stimmen laut werden und gewahrte auch zuweilendie Köpfe der Schwimmenden; da ich aber nirgends eine geeigneteStelle zum Einwricken ^ fand, so steckte ich eines der Niemenblätterin die Hintere Nvjeklampe, und es gelang mir auch wirklich, aufdiese Art eine Strecke weit hinaus zu rudern.

Bald sah ich einen Menschen dem Boot ganz nahe kommen;augenblicklich holte ich mein Ruder ein, sprang in die Mitte desFahrzeugs und faßte den armen Teufel gerade noch am Kragen.Er war dem Tode nahe und ich hatte große Mühe, ihn über dasSchanddeck hereinzubringen, wobei unser beiderseitiges Gewicht dasBoot dermaßen aus die Seite zog, daß eine ganze Wafferfluth überBord drang.

Der Gerettete war Leonard Lewis, der junge Mann, der mirbeim Aufbinden des Vormarssegels geholfen hatte: er konnte nichtmehr aufrecht stehen und vermochte nur mit Mühe eine Sylbe von sichzu geben, weßhalb ich ihm anbefahl, ans dem Wasser zu kriechenund sich in's Hinteriheil zu verfügen, wo er sich endlich auf derSternschote niederlegte.

Von Neuem mich »msehend hörte ich bald einen Zweiten, undals ich mich über das Schanddeck vorbeugte, erkannte ich einenMann, der ganz nahe am Boot um sein Leben kämpfte: auch ihn' Ei» Boot mit einem Ruder bewegen. D. II.