nach der Werste zurückzuziehen, denn auf dem Schlachtfelde warweder Freund noch Feind vor ihren Gewaltthätigkeiten gesichert.
Auf der Wcrfte begegneten wir einer starken AbtheilungMarinetruppen, die unter Major Smith's Kommando nach der Stadtmarschirten, um die Bewohner vor weiterem Unheil zu schützen.Mr. Osgood war hoch erfreut, uns wieder zu sehen und unserBenehmen gegen die Frauen erntete reichliches Lob. Unsere Feld-flaschen waren bald geleert, da wir die BoolSmannschaft, welcheuns abgeholt hatte, davon regalircn mußten —- die Stadt habeich nach jener Nacht nicht mehr betreten.
Wir blieben eine Zeit lang in dem Niagaraflnsse liegen; derCommodore hatte sich zur Ausrüstung dcS „Pike" in den Hafenbegeben, Kapitän Crane führte den Rest der Flotte nach Kings-ton, wo der Commodore wieder zu uns stieß und abennals mit»ns nach dem Niagara absegelte. Hier schiffte sich Obrist Scottmit einem Truppendetaschemcnt ein, worauf wir in die BurlingtonBai steuerten, um die dortigen Höhen wegzunehmen, welche aberzu stark erfunden wurden, so daß unsere Leute nach der Landungalsbald wieder auf die Schiffs zurückkehren mußten.
Von dort aus wandte» wir uns wieder gegen Vork, nahmenden Ort zum zweiten Mal in Besitz, zerstörten verschiedene Booteund Magazine, steckten die Kaserne in Brand, und thaten demFeind noch sonst bedeutenden Schaden. Nachdem dies geschehen war,verließen wir den Platz, fuhren zwei oder drei Tage später vonNeuem über den See und setzten unsere Soldaten zum drittenMal beim Fort Niagara an'S Land.
Zu Anfang Augusts lief Sir James Deo mit zwei großenSchiffen, zwei Briggs und eben so viel Schoonern in den Fluß,den wir noch immer mit dreizehn Segeln besetzt hielten, nach desFeindes Ankunft aber augenblicklich verließen und luvwärts manö-vrirten. Die feindlichen Schiffe waren sämmtlich mit Schanzenversehen und schienen überhaupt tüchtige Fahrzeuge zu seyn.