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finden, wenn ich Thaisachen erzähle, welche beweisen, daß ich nichtalles richtigen Gefühls ermangle.
Der Offizier war in der Gegend der Hüfte verwundet undsein Pferd schien durch eine Kartätschenkngel aus derselben Kanonegetödtet worden zu seyn. Wir brachten den Körper des Todten in einesolche Lage, daß man ihn genau besichtigen konnte, ohne übrigensseinen andern Fuß unter dem Pferde hervvrznziehen. ^
» Als Myers dieses Umstands erwähnte, fiel mir bei, daß ein Obristlicu-tenant MyerS in dem Gefechte bei Fort George so ziemlich auf die obenbeschriebene Weise umgckommen war. Beim Nachschlagcn des offiziellenamerikanischen Berichts ergab sich, daß mein Gedächtniß mich nicht be-trogen hatte, da wirklich ei» Obcistlieutenant Myers als verwundet undgefangen aufgezählt war. Nun erinnerte ich mich weiter, wie ich bei einerUnterredung zwischen Generalmajor Lewis und Major Bäcker, seinemersten Adjutanten, welcher ich kurz nach jenem Treffen beiwohnte, dieFrage aufwersen hörte, ob wohl — wie der Major behauptete, der Generalaber in Abrede zog — Obrist Myers von derselben Kugel gefallen sev,welche auch sein Pferd getödtet habe. Als ich mich auf jenen offiziellenBericht berief, wonach jener Offizier blos als verwundet aufgeführtwar, sagte man mir, dies seh ein Jrrthum, denn der erwähnte Offiziersey wirklich getödtet worden.
Und nun einen Blick auf die Wahrscheinlichkeiten, die sich hieraus erge-ben. Ned sowohl als seine Schwester wissen bloS so viel, daß ihr Vaterum diese Zeit ans dem Schlachtfelde gefallen sey. Ned meinte, dies sey zuWaterloo geschehe», seine Schwester war anderer Ansicht und sprach vonBriefen, welche mit Bezug auf ihres Vaters Verlassenschaft aus Qucbekeingetroffen sey» sollen. Beiden Geschwistern ist der Grund meiner Nach-forschung unbekannt — ein sonderbares Zusammentreffen wäre es aberdoch, wenn Ned auf so außergewöhnliche Weise die Leiche seines eigenenVaterS auf dem Schlachtfelde gefunden hätte. Ich will nicht geradezu be-haupten, daß die Sache sich so verhalte, aber man wird wenigstens zuge-ben, daß sie große Wahrscheinlichkeit für sich hat. Jene Dame mochte Mr.Myers' Gattin seyn, die er zwischen den Jahren 1796 und 1813 geheirathethatte, als er zu höherem Range cmporgesticgen war. Ned erzählte diesenUmstand ohne die geringste Ahnung von den Folgerungen, welche ich hierdaraus ableite.
D. HerauSg.