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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
75
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Unsere Truppen Hutten mit Einschluß der Verwundeten nahean dreihundert Mann verloren, und da eine große Zahl derRekruten in Folge der üblen Witterung und der Strapazen krankgeworden war, so sah das Korps seine Streitmacht bedeutend ge-schwächt; die Truppen wurden am 1. Mai an Bord genommenwegen eines ausgebrochenen Sturmes konnten wir aber erst am achtenabsegeln, wodurch die Sache nur noch schlimmer wurde. Wirsteuerten quer über den See und unsere Soldaten wurden wenigeMeilen östlich vom Fort Niagara an'S Land gesetzt.

Unser Schooner kehrte nunmehr mit dem Kommodore in denHafen zurück; einige unserer Fahrzeuge mußten jedoch nahe beidem ober» Ende des Sees Zurückbleiben. Nachdem wir hier einenzweiten Transport Soldaten eingeschifft hatten, segelten wir, mitzwei großen offenen Booten im Schlepptau, zur Armee zurück:die Hin - und Herfahrt war sehr vom Wetter begünstigt und hattenur wenige Tage Zeit erfordert.

Während wir »och im Hafen lagen, ließ mich Bill Swettdurch einen Boten zu sich entbieten: ich war aber damals außerStande ihn zu besuchen, und der arme Bursche starb, wie ich hörte,an einer in Dort empfangenen Wunde, wiewohl ich in dieser Sachenie recht hinter die Wahrheit kommen konnte.

Den 27. Mai bestieg die Armee, in zwei Divisionen getheilt,von Neuem unsere Boote und wir fingen an, gegen die Mündungdes Niagara vorzurudern.

Es war ein neblichier Morgen; ein leichter Wind hatte sicheingestellt: unsere Schiffe gingen gleichfalls unter Segel undbegleiteten die Bovtenlinie etwas außerhalb der Flanke. Die

Schooner standen dem Ufer zunächst; einige eröffneten ihr Feuergegen das Fort George, während andere an der Küste hinzogen undden Strand mit -einem wahren Hagel von Kartätschen überschütteten.

Der Scourge ging eine kleine Strecke oberhalb der zur Lan-dung auserlesenen Stellen vor Anker und richtete seine vollen