Außer dieser einen Gefahr war mir an jenem Tage keine weitereaufgestoßen und im Ganzen konnte man sagen, daß wir noch rechtgut davon kamen.
Nachdem wir in den Hafen zurückgekehrt waren, mußten diezehn Mann, welche von der Bemannung des Scourge der Expeditionals Freiwillige angewohnt hatten, wieder auf oben genanntenSchooner eintrcten. Verwundet war keiner, wohl aber Alle halberstarrt vor Kälte, da der See mit dem Eintritte des Fastens sichsogleich mit Eis überzogen hatte.
Bald darauf wurden von beiden kriegführenden Partheien dieWinterquartiere bezogen und unverzüglich mit der Ausrüstung wei-terer Schiffe begonnen. Ein neues Fahrzeug, der „Madison" wurdedamals vom Stapel gelassen und zu einem andern, Namens„Pike," sah ich den Kiel legen. Was John Bull mittlerweile that,ist mehr als ich zu sagen vermag — doch zeigte sich'S bald imnächsten Jahr, daß auch er nicht gefeiert hatte.
Erst mit deni Monat Dezember wurde die Schifffahrt völligeingestellt! unsere Schiffe lagen im Hafen vor Anker und warennatürlich ganz eingefroren, doch hatte man, , um ein Entern vonSeiten des Feindes zu verhüten, rings um jedes der Fahrzeugeeine Art von Graben in das Eis eingehauen. Zur Vertheidigungdes Madison wurden regelmäßige Detachements beordert; den Tagüber arbeiteten wir dann truppweise an seiner und des PikeS Ta-kelage; unsere Backbordkanonen hatten wir an's Land geschafftund in einem Vlockhause ausgestellt, während die Stcuerbordbatterieund dabei auch ich, als Oberkanonier der einen von den Kanonen,am Bord des Scourge zurückblieb.
Der Winter dauerte über vier Monate und war für uns einefröhliche Zeit; wir mußten oft Holz im Walde holen und dabeigelang es uns denn auch manchmal, ein Wild zu erlegen. Aufdem See hatten wir eine Schießstätte errichtet, auf der wir unseinübten und zu tüchtigen Kanonieren heranbildeten. Hie und da