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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Der Preßgang* stand bald am Bord des Sterling. DerOffizier verlangte unsere Mannschaft zu mustern. Wir mußtendiesem demülhigenden Befehle Folge leisten und alle Matrosen auf'SHinterdeck berufen.

Der Offizier schien die Sache ganz leicht zu nehmen, bis dieReihe an den armen Bill kam.

WaS für ein Landsmann seyd Ihr?" fragte er.

Ein Amerikaner aus Philadelphia," gab Bill zur Antwort.

Ihr seyd ein Engländer."

Nein, Sir; ich stamme aus-"

Dem Dorfe dort drüben über der Bai," fiel der Offiziermit kaltem Lächeln ein,wo Euer geliebtes Weib noch in diesemAugenblicke wohnt. Ihr heißt und seyd in Falmouth wohl-gekannt. Packt Eure Kleider zusammen und macht Euch fertig,unser Boot zu besteigen."

Damit war die Sache abgemacht. Kapitän Johnston zahlteBill seine Löhnung aus, seine Kiste wurde in's Boot hinabgelassenund der arme Teufel nahm gerührten Abschied von seinen Schiffs-kameraden. Gegen seine Umgebung äußerte er, sein Loos sey nunbesiegelt; er sey zu alt, um den jetzigen, anscheinend endlosen Kriegzu überleben und an's Land würde man ihn ohnedies nicht mehr lassen.

Mein Fuß wird nie wieder den Erdboden berühren," sagte erzu Covper, während er seinem jungen Freunde die Hand schüttelte;das Schiff wird mein Gefängnis, in welchem ich abzusterben habe."

Bill's Verlust ging uns allen sehr nahe, aber was war zumachen? Wir liefen in die offene See und vierten dann wiederzum Einlaufen in die Themse. Vor London angekommen wurdebei Limehouse ausgeladen, wo wir eine Zeit lang unter lauteramerikanischen Schiffen vor Anker lagen; dann nahmen wir etwasBallast ein und legten uns noch einmal den Dockpforten gegenüber,* Dieß ist der Name für die zum Pressen bestiminlen Abtheilmigeu.