hatte; er sollte nun aus das Vorderkastell versetzt werde» und michin dem Dienste, in welchem ich ihn ablöste, instruiren.
Ich fühlte mich nun vcrgleichuugSwcise glücklich; mein sehnlichsterWunsch war, unwiderruflich in Kapitän Johnston'S Dienste zu tretenund endlich einmal in die See auszulanfen, was ich eigentlich nochhöher anschlug. Der Sterling hatte eine gute altmodische Kajüte,wie sie anno 1806 in der Regel beschaffen waren; ich rannte imStaatszimmer umher, rumorte in Kasten und Schubladen, lief dieKajütentreppe auf und ab und war so seelenvergnügt, wie wenndies Alles zu einem Pallaste gehört hätte. Daniel Mac Coy warjede» Tag am Bord und die Bequemlichkeiten des Schiffs bliebenso ziemlich uns ganz allein überlassen.
Zwei bis drei Tage später wurde von Kapitän Iohnston imBeisepn von Gerichtspersonen ein regelmäßiger Kontrakt mit mirabgeschlossen, welcher mich bis zum einundzwanzigsten Jahr zu seinemDienst verpflichtete. Jetzt erst hatte ich mehr Vertrauen zu meinerLage, da ich wußte, daß vr. Heizer kein gesetzliches Recht übermich besaß. Das Amt, das ich zu besorgen hatte, konnte meineWürde keineswegs beeinträchtigen, denn ich hatte bloS am Bordzu arbeiten, wie dies dem Dienste des Kajütenjungen ziemte.
Der Sterling begann bald darauf seine Ladung einzunehmen,welche in einer Fracht Mehl bestand, die auf den Markt nach CoweSbestimmt war. Nicht allein der Kielraum, auch StaatSzimmcr undKajüte wurden vollgepfropft, so daß man »nr mit knapper Noth überdie Tonnen klettern konnte, wenn man seine Hängematte erreichenwollte; hinter der Kajütenthüre wurde noch ein Plätzchen zur Mit-tagstafel frei gelassen. Passagiere waren damals äußerst selten,wogegen der Handel aufs Schwunghafteste betrieben wurde.
Wir waren eben im Begriff, die Segel zu beschlagen, als derSpediteur mit einem andern Kaufmann auf das Schiff kam; Beidewurden von einem Jüngling begleitet, der, wie mau erfuhr, gleich-falls Schiffsdienste zu nehmen wünschte; er führte de» Namen