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Es war dies ein Deutscher, der früher in der Armee gedient hatteund sich, wie ich wußte, in New-Dort aufhielt; zu ihm hatte ichmehr Vertrauen, als zu den Clark'S, und ich war fest entschlossen,mich ganz seiner Güte in die Arme zu werfen.
Zch lehnte also alle Anerbietungen ab, ließ mir vr. HeizersAdresse geben und machte mich ganz so, wie ich war, auf den Weg,um seine Wohnung aufzusuchen. Draußen war Mondschein nndmit kindischer Zuversicht wanderte ich durch die Straßen. MeinWeg führte Broadway^ hinauf, gegen die Ecke dieser und derHefter Street, nahe bei der Canalstraße, welche anno 1805 beinahenoch außer der Stadt lag. Man hatte mich angewiesen, mich aufBroadway nach einer Brücke umzusehen, die mir bei meiner neuenSchifffahrt als Landmarks dienen sollte; sie war auch leicht zu findenund als ich mich an einem Hause nach meiner Adresse erkundigte,erfuhr ich, daß die Familie, welche ich suchte, neben an wohnte.
Die Heizers waren durch mein Erscheinen höchlich überrascht;ich wurde natürlich ausgefragt und erzählte ihnen die reine Wahr-heit, denn ich wußte, daß ein Geheimhalten unnütz seyn würde, wartrotz des Schrittes, den ich vor Kurzem gethan hatte, von Naturgleichwohl höchst offenherzig, nnd fing jetzt an, den Mangel anFreunden schmerzlich zu empfinden. Man gab mir zu essen und nochdenselben Abend führten mich vr. Heizer und seine Frau in einenLaden unterhalb Broadway und kauften mir einen neuen hübschenAnzug. Eine Woche später ging ich wieder regelmäßig in die Schule.
Welche Schritte vr. Heizer wegen meiner Ankunft unternahm,habe ich nie erfahren; es läßt sich wohl vermuthen, daß er Mr.Marchinton, den er ganz gut kannte, die näheren Umstände mit-theilte, obwohl Harriet mir sagt, daß sic die erste Nachricht umvieles später und aus ganz anderer Quelle erhalten habe. Demmag nun seyn wie ihm wolle — ich für meine Person wurde freundlichbehandelt und lebte in jeder Hinsicht, wie wenn ich ein Glied der' Der breite Weg. D. II.