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Abenteuer hatten in ColumbnS eine A>t väterlicher Liebe zu LniSerzeugt, in welche sich auch Mercedes wegen des edlen Benehmens,das sie in den Begebnissen zu Barcellona an de» Tag gelegt hatte,theilte. Er kam daher dem glücklichen Paare mit würdevoller Liebeentgegen, und sei» Gruß bekundete eine innige Theilnahme sei-nes Herzens, die von Seite des Grafen, wie der Gräfin volleErwiederung fand.
Der Gegensatz in den Mitteln, die dem Genuesen bei dieserund der früheren Reise zu Gebot standen, war ein höchst auffallen-der. Damals zog er aus, vernachlässigt, fast vergessen, in dreiärmlich gebauten und schlecht bemannten Schiffen — während dasMeer jetzt von seinen Segeln erglänzte und «in nicht unbeträchtli-cher Thcil der svanischen Ritterschaft in seinem Gefolge war. So-bald bekannt geworden, daß der Graf von Llera sich in der Felukkebefinde, welche der Flotte in den Weg gekommen war, wurden vonden meisten Fahrzeugen Bote ausgesetzt, und Mercedes hielt aufdem offenen Meer eine Art von Hof, wobei ihr weibliches Gefolge,unter dem sich einige Damen von Rang befanden, die CavalierS,die sich auf dem Verdecke drängten, auf eine geeignete Weise em-pfangen half. Der belebende Einfluß der reinen Seeluft trug dazubei, die Heiterkeit des Augenblicks zu erhöhen, und die Ozema botfür eine Stunde eine Scene des Frohsinns und der Pracht dar,wie sie keine der gegenwärtigen Personen je vorher gesehen hatte.
„Schöne Gräfin," rief Einer, der sich früher vergeblich umunsere Heldin beworben hatte — „Ihr seht, zu welchen verzweifeltenSchritten mich Eure Grausamkeit getrieben hat, denn ich ziehe nunnach dem fernsten Osten ans Abenteuer aus. Es ist ein Glückfür Don Luis, daß ich erst jetzt, da er Eurer Gunst gewiß ist,dieses Wagniß unternehme, da in Zukunft kaum eine spanischeJungfrau der Bewerbung eines Mannes aus dem Gefolge des Ad-mirals Widerstand leisten wird."
„Ihr habt vielleicht Recht, Sennor," erwiederte Mercedes,Donna MereedeS. 2te Aufl. 39